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Über Mikaela Shiffrins Gratwanderung zwischen Triumph und Angst

Über Mikaela Shiffrins Gratwanderung zwischen Triumph und Angst

Über Mikaela Shiffrins Gratwanderung zwischen Triumph und Angst

Sölden – Ohne Zweifel ist die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin im Damen Ski Weltcup gegenwärtig das Maß aller Dinge. 17 Saisonsiege, vier Kristallkugeln und zwei WM-Goldmedaillen sprachen im letzten Winter eine mehr als nur deutliche Sprache.

Die 24-jährige Skirennläuferin gibt zu, dass sie den Druck und den Erfolg braucht. Sie will in allen Bereichen stets das Beste aus sich herausholen und folglich auch erreichen. Trotz der Errungenschaften verspürt sie Angst. Sie berichtet, dass sie, je mehr sie gewinne, auch Angst vor dem Verlieren habe.

So hat die Athletin eine Psychologin engagiert. Somit kann die Skirennläuferin aus den USA in mentaler Hinsicht punkten. Früher war Shiffrin vor dem Start oft sehr nervös. In der vergangenen, aus ihrer Sicht überaus erfolgreichen, Saison war sie etwas ausgeglichener. Und selbst wenn der Skiwinter 2019/20 keine Großereignisse bietet, will sie an die bärenstarken Leistungen der letzten Saison anknüpfen.

Sieben Kristallkugeln gibt es zu gewinnen. Die Abfahrtskristallkugel steht noch nicht im schönen, neuen Haus, dass sich die Athletin im Sommer fertig gebaut und ganz nach ihrem Geschmack eingerichtet hat. Bislang gewann die US-Amerikanerin eine Abfahrt in Lake Louise. Das war 2017 der Fall. Trotzdem sieht auch die übermächtige Skirennläuferin viel Potenzial, sich gerade in dieser Disziplin kontinuierlich zu verbessern.

Trotz Erfolgen und Angstschüben ist Shiffrin realistisch. Sie weiß, dass der Sieg in allen Disziplinenwertung fast schon zu viel des Guten ist. Doch nun schaut sie einmal auf den ersten Einsatz. Dieser geht genau in einer Woche über die Bühne. Dann eröffnen die Riesentorlaufspezialistinnen in Sölden die Saison 2019/20.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.bluewin.ch

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