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Unzufriedener DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier hofft stark auf Felix Neureuther

DSV Alpindirektor Wolfgang Maier

DSV Alpindirektor Wolfgang Maier

Aspen/Lake Louise/Beaver Creek – Man kann es drehen und wenden wie man will, der DSV erlebte bei den Slalom-Rennen in Aspen wohl ein Debakel. Für DSV-Cheftrainer Wolfgang Maier war das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend. Man kann es auch mit einem Tiefschlag beschreiben. Auch wenn die Speed-Herren in Lake Louise versuchten, den Schaden zu begrenzen, waren die Frauen in Aspen miserabel unterwegs. So ein schlechtes Resultat hatte es seit 16 Jahren nicht mehr gegeben.

In den Torläufen, die von der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin nach Belieben dominiert wurden, konnte nur einmal Weltcupdebütantin Jessica Hilzinger als 25. für Punkte sorgen. Beim zweiten Einsatz war überhaupt keine DSV-Dame im Finaldurchgang dabei. Nicht nur Wolfgang Maier musste den Kopf ungläubig schütteln. Im Riesenslalom erreichte Viktoria Rebensburg den siebten Rang. Von einer Podestplatzierung im Hinblick auf die nächsten Rennen zu sprechen, ist sicher jetzt nicht gerade förderlich. Eher muss man erkennen, dass auch Rebensburg der notwendige Schwung fehlt. Dass man deutlich hinter dem, was man sich erwartet habe, liegt, ist eine Aussage Maiers, die derzeit wohl dokumentiert, dass man wohl das eine oder andere anders machen oder einen komplett anders ausgerichteten Ansatz an den Tag legen muss.

Bei den Herren feierte der Norweger Aksel Lund Svindal ein großartiges Comeback. Mit zwei Siegen in zwei Rennen und dem daher eingehenden Punktemaximum von 200 Zählern hat sich der Wikinger eindrucksvoll zurückgemeldet. Und was machten die DSV-Jungs? Thomas Dreßens Abfahrtsplatz 23 bescherte dem 22-Jährigen erstmals Weltcupzähler. Josef Ferstl belegte die Ränge 20 (Super-G) und 26 (Abfahrt), Andreas Sander ergatterte im Super-G als 30. gerade einmal einen winzigen Punkt. Auch hier ist die Marschrichtung eine andere; DSV-Chef Maier hat die Top-20 vorgegeben.

Nun hoffen alle auf Lichtblicke. Felix Neureuther und Co. greifen nun in Beaver Creek ins Renngeschehen ein. Dann kann man zumindestens mit der einen oder anderen, weitaus besseren Position spekulieren. Das täte dem derzeit angeschlagenen Deutschen Skiverband wohl mehr als nur gut.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.t-online.de (Auszug)

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