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UPDATE: Ski Weltcup Riesenslalom-Rennen der Herren in Val d’Isère sind abgesagt

Ski Weltcup Riesenslalom-Rennen der Herren in Val d’Isère wackeln

UPDATE: Ski Weltcup Riesenslalom-Rennen der Herren in Val d’Isère sind abgesagt

UPDATE: Was wir bereits gestern berichtet haben, ist heute von den Ski Weltcup Organisatoren in Val d’Isere bestätigt worden. Die in Frankreich geplanten Riesentorlauf-Rennen der Herren am 5./6. Dezember, mussten wegen Schneemangel abgesagt werden. Aufgrund der anhaltenden Wärme ist keine Kunstschnee-Produktion möglich.

Als Ersatzort für die beiden Riesenslalom-Rennen wir St. Caterina einspringen. Ob die Speed-Rennen, am 12./13. Dezember ausgetragen werden können, wurde noch nicht entschieden. Hier könnte kurzfristig Gröden in die Presche springen.

 

Val d’Isère – Die Veranstalter der Weltcuprennen im französischen Val d’Isère haben wahrlich kein Glück. Im Dezember 2019 schüttelte Frau Holle zu artig ihre Betten aus, und heuer ist es alles, nur nicht kalt. Die beiden Herren-Riesenslaloms, die am 5. und 6. Dezember über die Bühne gehen sollten, würden nicht auf der Face de Bellevarde stattfinden, sondern auf der Piste Oreiller-Killy. Normalerweise finden die Speedrennen der Frauen auf der Ersatzstrecke statt. Noch konnten die Organisatoren keine renntaugliche Piste auf die Beine stellen.

Da die Aussichten der heimischen Wetterfrösche alles andere als günstig sind, will man vor der FIS-Schneekontrolle in zwei Tagen die Herren-Rennen kurzerhand absagen. Ein Ersatzort wäre Santa Caterina Valfurva. In der unmittelbaren Umgebung von Bormio könnte man mit der Beschneiungsanlage für eine weiße Grundlage sorgen. Wie es in diesem etwas chaotischen und aufgrund des Coronavirus etwas anderen Kalenders weitergeht, ist ungewiss. Die Herren-Speed-Entscheidungen in Gröden könnten am 12. und 13. Dezember stattfinden.

Aber auch in Courchevel ist es noch grün; am 12. und 13. Dezember würden hier zwei Riesentorläufe der Frauen stattfinden. Ab dem 3. Dezember kann es kalt werden; ob das jedoch reicht, bleibt abzuwarten. Die Damen-Super-G’s am 5. und 6. Dezember, die in St. Moritz sozusagen die Speedsaison einläuten, sind nicht gefährdet. Doch in jenem Ort, in dem Nicole Schmidhofer aus Österreich vor mehr als dreieinhalb Jahren zu WM-Gold raste, herrscht auch noch keine winterliche Stimmung.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kurier.at

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