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Urs Lehmann ist von Peter Schröcksnadel persönlich enttäuscht

Urs Lehmann ist von Peter Schröcksnadel persönlich enttäuscht

Urs Lehmann ist von Peter Schröcksnadel persönlich enttäuscht

Oberhofen am Thunersee – Heute wurde mit Johan Eliasch der neue FIS-Präsident gewählt. Bis vor einiger Zeit galt der Schweizer Urs Lehmann als Nachfolger seines Landsmannes Gian Franco Kasper, das hohe Amt betreffend. Und der Abfahrtsweltmeister des Jahres 1993 hätte sogar Chancen gehabt, nach Marc Hodler und eben Kasper der dritte Eidgenosse in Folge zu werden, der den Weltskiverband anführt.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der in kurzer Zeit seinen Sessel räumen wird und noch in den FIS-Rat gewählt wurde, versicherte Lehmann die Zustimmung bei der Wahl. Ferner hat der Tiroler den sichtlich verdutzten Lehmann kontaktiert, wonach sich die Ausgangslage verändert habe und Österreich nun auf Johan Eliasch setzen werde. Unabhängig vom Ausgang der heutigen Wahl ist das Ganze eine „große persönliche Enttäuschung“ für den Schweizer.

Wie berichtet, gewann der Brite mit schwedischen Wurzeln schon nach dem ersten Wahldurchgang. Er sicherte sich mit 65 von 119 Stimmen mehr als nur die absolute Mehrheit. Lehmann, die frühere FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis und Mats Arjes, seines Zeichens Noch-FIS-Vize- und NOK-Präsident, landeten abgeschlagen auf den Positionen zwei bis vier.

Lehmann hat das Kapitel FIS-Präsidentschaft beendet; nun konzentriert er sich auf die nächste Wahl. In 21 Tagen steht die Swiss-Ski-Präsidentenwahl auf dem Programm. Eins ist gewiss: Hier ist er nicht auf die Stimmung von Peter Schröcksnadel angewiesen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: laola1.at

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