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US-Dame Shiffrin liegt nach dem ersten Slalom-Lauf in Kranjska Gora in Führung

Mikaela Shiffrin (USA)

Mikaela Shiffrin (USA)

Kranjska Gora – Nach der witterungsbedingten Absage des gestrigen Riesentorlaufs wird heute in Kranjska Gora in Slowenien ein Slalom der Damen ausgetragen. Dabei liegt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin mit einer Zeit von 54,31 Sekunden in Führung. Auf ihren Lauf angesprochen, meint die 18-Jährige: „Ich denke, es war ein „normaler“ Lauf von mir. Viel mehr ist hier nicht möglich. Sie haben hart gearbeitet, aber die Piste bricht halt an einigen Stellen. Ich bin glücklich, dass ich das Beste aus meiner Startnummer rausgeholt habe und mit einem Vorsprung ins Finale gehe“

Auf der zweiten Position liegt die Schwedin Frida Hansdotter (+0,31). Dritte ist Hansdotters Teamkollegin Maria Pietilä-Holmner (+0,63). Marlies Schild hat mit gerade einmal zwei Hundertstelsekunden Rückstand auf Pietilä-Holmner alle Chancen der Welt und wird wohl auch im zweiten Durchgang im Kampf um das Podest eingreifen. Die Österreicherin meint zu ihrem ersten Lauf: „Die Mikaela ist ja auch nur eine Nummer vor mir gestartet. Normal muss ich das da fahren. Für mich ist es aber schwer, weil ich einen zu kurzen Druck gefahren bin. Der Schnee ist eher knollig, sehr weich. Man muss einen längeren Druck fahren, das nehme ich mir für den zweiten Lauf vor.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Kranjska Gora

Auf Platz fünf liegt eine weitere Vertreterin aus dem Drei-Kronen-Team, nämlich die 22-jährige Anna Swenn-Larsson (+0,77). Dieses Zwischenresultat zeigt, dass die schwedischen Damen auch heute für ein geschlossenes und erfreuliches Mannschaftsergebnis sorgen können. Einen guten ersten Lauf zeigte die Kanadiern Erin Mielzynski (+1,07), die mit der Startnummer 19 noch in die Top-6 fährt. Kathrin Zettel, eine sehr routinierte ÖSV-Athletin, liegt auf Platz sieben. Sie hat zwar schon 1,15 Sekunden Rückstand auf Shiffrin, kann aber anhand des guten Ergebnisses das letzthin verlorene Selbstvertrauen wieder finden. Demzufolge ist die Niederösterreicherin bei ihrer ersten Stellungnahme mehr als erleichtert: „Heute fühlt sich keine gut. Ich habe ein paar kleine Fehler drinnen gehabt, dafür ist die Zeit sehr gut. Es ist ein schweres Rennen heute.“

Achte ist die Deutsche Tina Geiger (+1,15). Sie sagt zu ihrem ersten Durchgang: „Es war wirklich schwer zu fahren, aber besser als man gedacht hat. Hinten raus ist die Piste, ich will nicht sagen besser, aber härter geworden. Es waren schon einige Spuren in der Piste, aber die muss man halt treffen. Das ist mir heute recht gut gelungen.“

Direkt hinter Geiger finden wir ihre Landsfrau Deutsche Maria Höfl-Riesch (+1,38), die zu ihrem ersten Lauf wie folgt berichtet: „Die Startnummer alleine war es nicht. Auch nach mir sind noch einige Athletinnen gute Zeiten gefahren. Es war natürlich besser, je früher man fahren konnte. Nach mir kommen noch 50 Fahrerinnen die es noch schwerer haben werden. Ich hatte einen relativ großen Fehler im unteren Teil. Der mittlere Teil der Strecke war noch ganz gut, unten war es schon sehr unangenehm zu fahren. Im zweiten Durchgang wird es sicher ein großer Kampf und man darf dann auch nicht zu passiv fahren. Man muss die richtige Mischung finden. Aggressiv angreifen aber auch stabil auf dem Ski stehen.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Kranjska Gora

Die besten Zehn des Zwischenklassements nach dem ersten Lauf werden von der Schweizerin Denise Feierabend abgerundet. Die Eidgenossin hat schon knapp eineinhalb Sekunden Rückstand auf Shiffrin, die heute – mathematisch gesehen –  die kleine Kristallkugel im Slalomweltcup gewinnen kann. Hinter der Schweizerin reihen sich mit Bernadette Schild (+1,49) und Nicole Hosp (+1,79) sowohl eine junge als auch eine erfahrene Österreicherin auf den Rängen elf und 14 ein. Wendy Holdener, eine junge und dynamische Schweizerin, liegt derzeit auf Rang 15 unmittelbar hinter Hosp. Bernadette Schild sagt zu ihrem ersten Durchgang wie folgt: „Es war eigentlich okay. Natürlich ist es schwierig, man sieht die Spuren nicht wirklich. Bei jedem Tor ist eine andere Spur. Ich habe es nicht optimal erwischt, bin zwar schön auf der Linie gefahren, habe mich aber nicht getraut, anzugreifen.“

Auf dem 18. Platz liegt die Salzburgerin Michaela Kirchgasser. Sie hat schon 2,14 Sekunden Rückstand auf Shiffrin und ist gerade einmal eine mickrige Hundertstelsekunde schneller als Lokalmatadorin Tina Maze. Der Slowenin wird der aktuell 19. Zwischenrang alles andere als gut schmecken. Mit den beiden DSV-Damen Lena Dürr (+2,50) und Barbara Wirth (+2,74) abseits der Top-20 des ersten Durchgangs können wir vielleicht im Finale sogar vier deutsche Frauen sehen. Die Kärntnerin Carmen Thalmann, die in den letzten Europacuprennen überzeugen konnte, konnte die positive Stimmung nicht mitnehmen und rangiert derzeit auf Platz 24. Eine Qualifikation für das Finale der besten 30, trotz 2,8 Sekunden Rückstand, kann sich ausgehen. Für die Eidgenossin Dominique Gisin, die wir auf Position 28 finden, kann es mehr als eng werden. Dreieinhalb Sekunden Rückstand sind zu viel.

Im ersten Lauf ausgeschieden sind die Kanadierin Marie-Michele Gagnon und die routinierte Tanja Poutiainen aus Finnland, welche in diesem Winter nie so recht an die sehr guten Leistungen vergangener Jahre anknüpfen konnte. Nicht am Start ist die Österreicherin Alexandra Daum. Die Zillertalerin verletzte sich gestern beim Training am Knie und entschied sich nach der Besichtigung, am heutigen Sonntag auf einen Start zu verzichten.

Soweit der stand nach 35 Läuferinnen. Über den Liveticker können Sie das weitere Renngeschehen verfolgen. Der offizielle Endstand nach dem ersten Durchgang wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Kranjska Gora 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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