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Verena Gasslitter wurde in Innsbruck operiert – Zehn Tage Trainingspause für Laura Pirovano

Verena Gasslitter wurde in Innsbruck operiert (Foto: privat)

Verena Gasslitter wurde in Innsbruck operiert (Foto: privat)

Ein Jahr nach ihrem Schienbeinbruch musste sich die Südtirolerin Verena Gasslitter am Dienstag einer erneuten Operation unterziehen. In Innsbruck wurden ihr die Platten und die Schrauben aus ihrem Knochen entfernt.  

Aber Blicken wir zurück: In der Skiweltcup Saison 2015/16 fuhr sie im Europacup fünfmal unter die besten Drei. In Davos stand sie sogar auf der obersten Stufe des Podests. Im gleichen Winter freute sie sich im russischen Sotschi über die Junioren-WM-Bronzemedaille im Super-G. Nur die Vorarlbergerin Nina Ortlieb und die Kanadierin Valérie Grenier waren schneller. Eine große und vielversprechende Karriere stand vor der Tür.

Doch dann schlug die Verletzungshexe erbarmungslos zu. Gasslitter riss sich bei ihrem vierten Weltcupeinsatz kurz vor Weihnachten 2016 das Kreuzband im linken Knie. Nach dem notwendig gewordenen chirurgischen Eingriff und einer langen Rehabilitation wollte die Kastelrutherin im Folgewinter wieder angreifen. Dazu kam es leider nicht. Beim Sommertraining in Ushuaia zog sie sich, gerade genesen, einen sehr komplexen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Fuß zu. Sie wurde gleich in Argentinien operiert, denn eine Rückkehr im Flugzeug wäre zu riskant gewesen.

Wieder in Europa angekommen, folgte die nächste Schreckensbotschaft: Bei einer Untersuchung im Nordtiroler Klinikum Hochrum wurde diagnostiziert, dass der Fuß schief zusammenwachsen würde. Also begab sich die junge Athletin wiederum unters Messer. Dabei wurden Nägel und Schrauben entfernt und eine Verletzung im Schienbeinkopf behoben. Die Ärzte entfernten der Kastelrutherin ein Stück Knochen aus der Hüfte und pflanzten dieses im Schienbein ein, um den Heilungsverlauf zu beschleunigen.

Die heute 22-Jährige biss die Zähne zusammen und ließ sich eine weitere Platte im Schienbein verankern, die nun in Innsbruck entfernt wurden. Wann Verena Gasslitter wieder mit ihren Kolleginnen vom Abfahrts-Nationalteam trainieren kann, steht noch nicht fest.

Gegenüber Sportnews.bz blickte Gasslitter aber bereits optimistisch in die Zukunft: „Ich konnte ohne Schmerzen keine richtigen Kniebeugen machen. Ich spürte die Platten und Schrauben beim Training. Daher muss das Zeug raus! Danach sollte es definitiv besser gehen.“

Zehn Tage Trainingspause für Laura Pirovano

Auf dem Weg zu ihrem Comeback muss Laura Pirovano eine kurzfriste Trainingspause einlegen und verpasst das Riesentorlauf-Vorbereitungslager im Schnalstal. Die 20-Jährige Athletin der Finanzwache, die sich im Januar beim Super-G der Damen in Cortina d’Ampezzo das Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie riss, kehrte vor ein paar Wochen auf die Skier zurück. Wegen eines Hämatoms im Knie, unter zog sie sich in Mailand einer MRT Untersuchung. Die Mediziner haben ihr eine Trainingspaus von zehn Tagen auferlegt. Danach möchte man eine weitere Untersuchung durchführen.

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