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Veronika Velez-Zuzulová bleibt die Slalomkönigin von Flachau

Veronika Velez-Zuzulová bleibt die Slalomkönigin von Flachau

Veronika Velez-Zuzulová bleibt die Slalomkönigin von Flachau

Flachau – Wenige Tage nach ihrem Sieg beim Nachtslalom von Flachau doppelte die Slowakin Veronika Velez-Zuzulová nach. In einer Zeit von 1.49,99 Minuten blieb sie als einzige unter der 1.50-Schallmauer. Die 31-jährige Skirennläuferin distanzierte die Schwedin Frida Hansdotter um zwei Zehntelsekunden auf Rang zwei. Dritte wurde ebenfalls eine Slowakin, nämlich Åre-Siegerin Petra Vlhová (+0,53).

Die Siegerin analysierte im Fernsehgespräch: „Ich freue mich sehr. Ich hatte am Start ein gutes Gefühl und konnte im ganzen Lauf attackieren. Mein Gefühl derzeit ist sehr, sehr gut. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.“

Hansdotter, die seit längerer Zeit im Torlauf konstant die vordersten Ränge erreicht, sagte im ORF-Interview: „Ich mag Flachau wirklich, die Kulisse ist toll. Es macht Spaß hier. Es gibt viele gute Läuferinnen, du musst dein Bestes geben, um ganz vorne dabei zu sein.“

Die zur Halbzeit führende Französin Nastasia Noens (+0,72) verbuchte im Finale nur die 13. Laufzeit und landete auf Platz vier. Sie war um eine Hundertstelsekunde schneller als die Tschechin Šárka Strachová. Sechste wurde mit Wendy Holdener (+0,93) die beste Schweizerin. Die Norwegerin Nina Løseth (+1,57) kam auf Position sieben.

Hinter der Wikingerin, die in diesem Winter schon einen Torlauf für sich entscheiden konnte, klassierte sich die Eidgenossin Michelle Gisin (+1,61) auf Platz acht. Dahinter reihten sich die drei ÖSV-Damen Carmen Thalmann (+1,89), Julia Grünwald (+1,93) und Katharina Gallhuber (+2,24) auf den Rängen neun bis elf ein. Thalmann, eine Kärntnerin, sagte im ORF-Interview: „Der Druck ist da, wir scheitern alle daran. Ich muss schauen, dass ich meine Trainingsleistungen ins Rennen ummünzen kann. Ich weiß, dass ich schnell Ski fahren kann.“

Die Niederösterreicherin Gallhuber betonte: „Ich bin am Start gestanden und habe gedacht: Gib Vollgas. Dass es so aufgeht, hätte ich nie gedacht.“

Lokalmatadorin Michaela Kirchgasser (+2,52) fuhr auf Position 14. Beste DSV-Vertreterin wurde heute Elisabeth Willibald (+2,65), die sich das erste Mal für ein Finale der besten 30 qualifizieren konnte. Ihre Teamkolleginnen Christina Geiger (+2,97) und Lena Dürr (+3,03) fuhren auf die Plätze 19 und 21. Bernadette Schild (22.; +3,27) und Lisa-Maria Zeller (24.; +3,37) aus Österreich nahmen die Swiss-Ski-Läuferin Denise Feierabend (23.; +3,31) in die Zange.

Dahinter klassierten sich zwei weitere ÖSV-Mädls in den Punkterängen. Katharina Truppe belegte an ihrem 20. Geburtstag den 25. Rang; hinter ihr reihte sich Eva-Maria Brem (+3,49) auf Platz 26 ein. Die Südtirolerin Manuela Mölgg (+3,52) kann mit ihrem 27. Schlussrang nicht zufrieden sein, zumal sie in diesem Winter schon einmal am Podium schnupperte. 29. und Letzte wurde Susanne Weinbuchner. Die Athletin aus Deutschland war mit der Startnummer 46 ins Rennen gegangen und hatte 4,40 Sekunden Rückstand auf die slowakische Tagessiegerin.

Die junge Eidgenossin Charlotte Chable schied als einzige im zweiten Lauf aus. Zur Halbzeit lag sie noch auf Platz 19. In der Disziplinenwertung hat die Schwedin Frida Hansdotter weiterhin die Nase vorn und das rote Leibchen inne. Sie liegt vor der heutigen Siegerin und Šárka Strachová. Der nächste Slalom der Damen findet Ende Januar im slowenischen Marburg/Maribor in statt.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Flachau

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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