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Veronika Velez Zuzulova verzaubert beim Torlauf am Zauberberg alle

Veronika Velez Zuzulova gewinnt Slalom am Zauberberg

Veronika Velez Zuzulova gewinnt Slalom am Zauberberg

Semmering – Die Geschichte vom Zauberberg von Thomas Mann kennt jeder. Die 28-jährige Veronika Velez Zuzulova schreibt mit ihrem heutigen Slalom-Sieg eine Geschichte, die bis jetzt noch keiner kannte. Die Slowakin musste über 140 Weltcuprennen bestreiten, um endlich eines zu gewinnen. Heute war sie mit einer Zeit von 1:37.28 Minuten am Semmering nicht zu schlagen. Zweite wurde Hausherrin Kathrin Zettel aus Österreich, die mit der ordentlichen Wut im Bauch den siebten Platz von gestern vergessen ließ und mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand sehr gute Zweite wurde. Der dritte Platz ging an Tina Maze aus Slowenien. Die Halbzeitführende durchbrach mit ihren heutigen 60 Punkten die 1.000-Punkte-Schallmauer und liegt nun bei 1.059 (von 1.600 möglichen) Zählern.

Veronika Velez-Zuzulova: „Es spielen so viele Emotionen mit. Mein Traum ist endlich wahr gewonnen. So viele Rennen, so viele Top-Plätze und jetzt hat es endlich geklappt. Ich komme aus einem kleinen Land mit einem kleinen Team. Der Druck war immer da. Jeder hat gefragt: Wann gewinnst du endlich. Warum es heute geklappt hat, weiß ich nicht. Vielleicht, weil ich mir hier zuhause fühle und viele Fans von mir da waren.“

Kathrin Zettel: „Auf den Sieg hab ich nicht gehofft. Aber es war schon toll, dass ich im zweiten Lauf meine Leistung zeigen konnte. Der erste Lauf war solide, gut, stabil – aber sicher nicht am letzten Zacken. Vor so einer Kulisse, mit solchen Emotionen zu fahren, ist einzigartig. Der Druck ist natürlich groß. Ich hab auch mitbekommen, dass die Michi ausgeschieden ist. Aber ich hab es geschafft, bei mir zu bleiben. Mit der Veronika freu ich mich riesig mit.“

Maria Höfl-Riesch (GER) belegte den vierten Platz (+1,11) und klassierte sich eine halbe Sekunde vor der Schwedin Maria Pietilä-Holmner. Auf den sechsten Rang kam mit Tina Geiger die zweitbeste DSV-Athletin. Siebte wurde die Finnin Tanja Poutiainen (+1,84), die vor der Italienerin Irene Curtoni (+1,93) landete. Einen ausgezeichneten neunten Rang belegte die Schweizerin Wendy Holdener (+2,26), die ihr bestes Weltcupergebnis im Slalom erzielte. Platz zehn ging an die routinierte Schwedin Therese Borssen (+2,37).

Eine Talentprobe gab die Slowakin Petra Vlhova ab. In ihrem erst ersten Rennen im Weltcup klassierte sich die junge Athletin auf dem mehr als sehr guten elften Platz. Zwölfte wurde die zweitbeste Österreicherin, in persona Bernadette Schild. Die jüngere Schwester von Marlies Schild überzeugte mit einer technisch sauberen Fahrt und klassierte sich noch vor Chiara Costazza (ITA), der Südtirolerin Manuela Mölgg und Teamkollegin Carmen Thalmann.

Bernadette Schild: „Es war ein schönes Gefühl, als grün auf der Anzeigentafel war. Ich hoffe, dass es noch ein paar Plätze nach vor geht. Ansonsten ist es wieder ein kleiner Schritt.“

Carmen Thalmann: „Der zweite Lauf war um einiges besser, ich hab viel besser reingefunden. Es ist schön zu sehen, wo man sein kann, wenn es in beiden Läufen passen würde.“

Den 17. Schlussrang belegte Niki Hosp, ebenfalls eine Österreicherin (+2,78). Lena Dürr (24.) und Veronika Staber (27.) holten für die Nationenwertung ein paar Punkte für das schwarz-rot-goldene DSV-Team. Die österreichische Skirennläuferin Michi Kirchgasser schied auf dem Weg zu einer sehr guten Platzierung im zweiten Durchgang aus. Auch das US-amerikanische Talent Mikaela Shiffrin, Siegerin im schwedischen Åre, sah das Ziel des Finallaufs nicht, der vom schwedischen Trainer gesetzt wurde.

Michelle Gisin, die junge Schweizerin, wagte im zweiten Durchgang etwas zu viel, und konnte leider keine Punkte einfahren. Die jüngere Schwester von Dominique Gisin war in ihrem ersten Rennen im Weltcup überhaupt beherzt und schnell unterwegs, doch man kann sich sicher sein, dass ihre Zeit noch kommen wird und dieser Umstand sie über den unglücklichen Ausfall im heutigen Premierenrennen verströsten wird.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen am Semmering

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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