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Veronique Hronek und Andreas Sander holen nationale Titel in der Abfahrt

Veronique Hronek vom SC Inzell und Andreas Sander (SG Ennepetal) haben bei den deutschen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen den Titel in der Abfahrt gewonnen. 

Die 19 Jahre alte Veronique Hronek gewann in 1:11,25 Minuten vor Susanne Riesch (SC Partenkirchen) und Isabelle Stiepel vom SC Mittenwald. Gesamtweltcup Siegerin Maria Riesch hat ihrer Saison bereits beendet und war nicht am Start. 

Gerade einmal fünf Wochen nach seinem Innenbandriss bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen gelingt Andreas Sander an gleicher Stelle ein furioses Comeback: Erstmals in seiner Karriere holte er am Dienstag sich den Titel des Deutschen Meisters in der Herren-Abfahrt. 

Der 21-jährige Ennepetaler gewann sowohl den Titel des nationalen, als auch den des internationalen Deutschen Meisters. National verwies er Stephan Keppler und Klaus Brandner auf die Plätze, international Keppler und den finnischen Weltcup-Fahrer Andreas Romar. 

Ausgetragen wurde die Meisterschaft auf Teilen der alten Weltcup-Strecke in Garmisch. Bei einer Fahrtzeit von weniger als 1:10h konnte Sander seine Verfolger um mehr als 6/10 distanzieren. Trotz des deutlichen Erfolges kam der Sieg für den ehemaligen Junioren-Weltmeister sehr überraschend: „Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Am Sonntag bin ich das erste mal wieder auf Ski trainieren gewesen. Umso mehr freue ich mich jetzt. Besonders freut mich natürlich, dass meine an sich sehr gute Saison, trotz der WM-Verletzung jetzt noch so ein gutes Ende genommen hat. Dieser positive Saison-Abschlus motiviert ungemein für das im Mai beginnende Training für den nächsten Winter.“ 

Lobende Worte fand der neue Deutsche Meister auch für die Pistenpräperierung. „Ende März hat man nicht oft gute Pisten. Die Piste heute war dennoch unglaublich gut. Alles war sehr griffig, die Schwünge konnte ich super setzen. Ich muss aber auch sagen, dass mein Service-Mann Albrecht Winter wieder hervorragende Arbeit geleistet hat.“ 

Auch wenn es international Titel geben mag, die bedeutender sind als der des Deutschen Meisters, verspürt der Wahl-Oberstdorfer Sander dennoch allergrößte Freude über den Triumph: „Sieg ist Sieg. Egal wer am Start ist, muss man erst einmal ein Rennen gewinnen. Mit Keppler und Romar habe ich zwei Starter hinter mir gelassen, die im Weltcup vor mir liegen. Das wertet den Sieg zusätzlich noch auf.“ Der Abstand zu den Verfolgern sowie deren FIS-Punkte sorgten zudem dafür, dass Sander hinsichtlich der für die Weltrangliste so entscheidenden FIS-Punkte das beste Resultat seiner Karriere erzielte. 

Es ist zwar nicht das erste Mal, dass Sander bei einer Deutschen Meisterschaft auf dem Siegertreppchen ganz oben stand. „Aber das war bei den Schüler und in der Jugend. Heute war meine erste Meisterschaft bei den Herren. Auch wenn ich hoffe, dass es nicht der letzte Titel war, wird er mit aber sicher lange in Erinnerung bleiben.“ 

In Anbetracht der Tatsache, dass viele eine so schnelle Rückkehr in den Ski-Zirkus nicht für möglich gehalten haben, wollte Sander in der Stunde des Sieges nicht vergessen sich zu bedanken: „Ich muss mich wirklich bei meinen Physiotherapeuten Steffen Barth bedanken. Steffen hat mir die ganzen letzten Wochen immer wieder gesagt, ich würde diesen Winter noch Rennen fahren. Ich habe es nicht glauben wollen, aber jetzt hat es sich als wahr erwiesen.“ 

Weitere Informationen unter www.andreas-sander.com

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