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Viel zu frühes Saisonende für Verena Gasslitter

Viel zu frühes Saisonende für Verena Gasslitter (Foto: Verena Gasslitter / Facebook privat)

Viel zu frühes Saisonende für Verena Gasslitter (Foto: Verena Gasslitter / Facebook privat)

Kastelruth – Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte. Die Südtiroler Skirennläuferin Verena Gasslitter veröffentlichte auf ihrem Instagram-Account ein Foto von ihr, mit Krücken versehen und von einer Operation kommend.

Was war geschehen? Die junge Athletin aus Kastelruth schied beim Super-G im kanadischen Lake Louise am vergangenen Sonntag aus. Zuerst sah es für die 20-Jährige nicht so schlimm aus, doch dann kam der Riss des Kreuzbandes und des Meniskus im linken Knie ans Tageslicht. Sofort wurde sie operiert; der chirurgische Eingriff fand in Innsbruck statt.

Somit ist die WM-Saison 2016/17 schon Geschichte, noch ehe sie richtig begonnen hatte. Nach Roberta Midali und Karoline Pichler ist die junge Südtirolerin die dritte azurblaue Athletin, die vorzeitig den Ski-Winter beenden musste. Nun wartet neben einem mindestens sechs Monate andauernden Stopp eine lange Rehabilitationsphase auf sie.

Das Rennen in Kanada war für Gasslitter das erst zweite im Weltcup. Im vergangenen Winter hatte sie im Duell mit Lisa Magdalena Agerer und Anna Hofer die Nase in der Europacup-Super G-Disziplinenwertung die Nase vorn. Im gleichen Jahr konnte sie in Garmisch-Partenkirchen ihr Debüt im Konzert der Großen feiern.

Wir von skiweltcup.tv wünschen Verena Gasslitter, die im gleichen Ort wie Peter Fill und Denise Karbon zuhause ist, auf diesem Weg alles Gute für den weiteren Heilungsverlauf und hoffen, dass sie bald wieder auf den Skiern steht und uns mit guten Ergebnissen erfreuen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fantaski.it, raceskimagazine.it

 

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