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Viktoria Rebensburg gewinnt Riesenslalom von Spindlermühle

Viktoria Rebensburg gewinnt den Riesenslalom der Damen in Spindlermühle in einer Gesamtzeit von 2:15.22 Minuten und feiert in der Tschechei den 3. Weltcupsieg ihrer Karriere. Rang 2 sicherte sich die Südtirolerin Denise Karbon (+ 1,26 Sekunden) vor der überraschend stark fahrenden Lindsey Vonn (+ 1.45), die mit ihrem 3. Platz wichtige Punkte für den Gesamtweltcup einfahren konnte. 

Im Riesenslalom Weltcup spricht nun alles für Rebensburg die, nach dem Ausfall von Tessa Worley, mit einem Vorsprung von 77 Punkten in das Saison Finale in Lenzerheide geht. Mit Rang 11 beim letzten Saisonrennen ist ihr die kleine Kristallkugel nicht mehr zu nehmen. 

Viktoria Rebensburg: „Der Vorsprung am Ende war schon enorm. Ich habe heute nicht an die kleine Weltcupkugel gedacht und wollte nur das Rennen gewinnen und das hat zum Glück sehr gut geklappt.“ 

Denise Karbon: „Schade das die Saison bald vorbei ist. Nach meiner Verletzung komm ich jetzt immer besser ins fahren. Es ist wunderbar wieder auf dem Podest zustehen.“ 

Lindsey Vonn: „Es ist unglaublich, ich hätte nie gedacht dass ich heute auf das Podest fahren kann. Ich bin überglücklich. Natürlich spornt mich dieses Ergebnis an. Die große Kugel ist wieder in greifbarer Nähe.“ 

Freude und Leid lagen im DSV Lager am heutigen Freitag in Spindlermühle eng zusammen. Während man sich über den Sieg von Viktoria Rebensburg freute war die Enttäusch über das fast Ausscheiden von Maria Riesch groß. 

Da am Ende nur Rang 29 für die 26-Jährige aus Garmisch Partenkirchen zu Buche stand konnte ihre US-Verfolgerin im Kampf um die große Kristallkugel bis auf nur noch 38 Punkte aufschließen. 

Maria Riesch: „Das hat heute schon sehr weg getan. Es war ein blöder Fehler und die Enttäuschung ist groß. Ich darf mich jetzt aber nicht selbst runterziehen. Natürlich ist der Druck für den morgigen Slalom nicht weniger geworden. Aber ich werde alles geben und versuchen so viele Punkte wie möglich einzufahren.“ 

Riesenslalom Weltmeisterin Tina Maze aus Italien verpasste um 5 Hundertstel, Vize Weltmeisterin Federica Brignone aus Italien um 7 Hundertstel Sekunden das Podium denkbar knapp und mussten sich mit den Rängen 4 und 5 begnügen. 

Hinter der auf Rang 6 klassierten Julia Mancuso (+ 1.81) reihten sich die beiden Österreicherinnen Elisabeth Görgl (+ 1.91) und Marlies Schild (+ 2.01) auf den Plätzen 7 und 8 ein. 

Elisabeth Görgl: „Ich bin vor dem Flachen ein bisserl spitz geworden. Das hat mir schon Speed gekostet. Aber ich bin schon zufrieden und schaue weiter. Ich weiß für mich, woran ich zu arbeiten habe – die anderen werden es auch wissen.“ 

Die Top 10 komplettierten die Südtirolerin Manuela Mölgg (+ 2.14) und die Österreicherin Michaela Kirchgasser (+ 2.38).  

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