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Viktoria Rebensburg gewinnt Riesenslalom-Weltcupauftakt in Sölden

© Ch. Einecke (CEPIX) / Tessa Worley, Viktoria Rebensburg und Manuela Mölgg

© Ch. Einecke (CEPIX) / Tessa Worley, Viktoria Rebensburg und Manuela Mölgg

Sölden – Viktoria Rebensburg hat den ersten Riesenslalom der Damen in der Olympiasaison 2017/18 für sich entschieden. Die Deutsche benötigte für ihren Sieg eine Zeit von 1.55,20 Minuten. In keinem der beiden Läufe fuhr sie Bestzeit, und trotzdem reichte es für 100 Punkte und ein wahres Happy End. Die bayerische Frohnatur resümierte: „Sölden fühlt sich nie gut an. So war es auch im zweiten Durchgang – es war ein wilder Ritt. Dass das rauskommt, hätte ich mir nie gedacht. Sölden ist immer ein großes Fragezeichen, man weiß nie so genau, wo man steht. Das ist ein super Ergebnis und es freut mich sehr. Dass ich hier stark bin, da kommen mehrere Faktoren zusammen. Ich mag es schon, wenn es steil ist – und das ist ja in Sölden schon drin!“

Auf Platz zwei landete die französische Weltmeisterin Tessa Worley (+0,14). Die zur Halbzeit führende Südtirolerin Manuela Mölgg (+0,53) war im Finale etwas zu brav unterwegs und schwang aufgrund der 17. Laufzeit im Finale auf Rang drei ab. Die erfahrene Ladinerin, die schon zum 13. Mal im Ötztal an den Start ging, resümierte: „Es hat für den ersten Platz nicht gereicht, daher muss ich noch arbeiten, dass das noch klappt. Es ist aber eine Ehre, am Podest zu sehen – das genieße ich jetzt mal. Im zweiten Lauf hat es mehr geschlagen, aber ich bin zufrieden. In Sölden mit einem dritten Rang anzufangen ist sicher besser, als erst später am Podest zu stehen.“

Die Österreicherin Stephanie Brunner (+0,71) egalisierte als Vierte ihr Ergebnis des Vorjahres. Auf ihr Ergebnis angesprochen, berichtete sie im ORF: „Ich bin zufrieden. Der zweite Lauf war mit mehr Risiko, vielleicht nicht so technisch sauber. Ich wollte einfach zeigen, dass ich schnell Ski fahren kann – das ist mir schon gelungen. Im ersten Durchgang war definitiv die Handbremse drinnen – die wollte ich lösen, das ist gelungen.“

Mikaela Shiffrin (+0,74) aus den USA wollte mehr, musste sich aber mit dem fünften Endrang begnügen. Die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres betonte: „Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht. Im Training habe ich mir sehr stark gefühlt. Heute war ich aber etwas steif in den Beinen. Im zweiten Durchgang waren die Schläge ausgeprägt – da hatte ich keine Chance. Die haben mich richtig abgeworfen. Beim nächsten Mal muss ich es besser machen.“

Ein gutes Ergebnis erzielte die Schweizerin Wendy Holdener (+1,11) auf Platz sechs. Dahinter reihten sich die beiden Norwegerinnen Ragnhild Mowinckel (+1,48) und Kristin Lysdahl (+1,48) auf den Plätzen sieben und acht ein. Die besten Zehn des heutigen Riesentorlaufs am Rettenbachferner wurden von den zeitgleichen Tina Robnik aus Slowenien und Sara Hector aus Schweden abgerundet. Das Duo riss jeweils einen Rückstand von 1,55 Sekunden auf Rebensburg auf.

Die Tirolerin Ricarda Haaser (+1,62) schnupperte als Elfte an den besten Zehn, verpasste aber den Sprung in jene um wenige Hundertstelsekunden. Hier ist ihre Meinung: „Wir haben probiert, Gas zu geben. Das was im ersten Durchgang nicht so funktioniert hat, besser zu machen. Ganz hat es noch nicht funktioniert, aber es war klar besser.“

Einen großen Sprung nach vorne schaffte die Salzburgerin Bernadette Schild (+1,70), die nach dem ersten Durchgang nur 26. war und dank der Bestzeit im Finale gleich 14 Positionen gutmachte und am Ende Zwölfte wurde. Die Schwester der ehemaligen Slalomkönigin Marlies Schild war durchaus zufrieden. So sagte sie: „Im ersten Lauf hat man gesehen: Ich habe keine Ahnung, was ich da tue. Da war mein Herz ganz weit unten. Da habe ich es auch nicht geschafft, mich zu motivieren, zu trauen. Dann habe ich mir gesagt: Es ist nichts passiert. Der zweite Lauf war dann richtig cool!“

Elisabeth Kappaurer, ebenfalls eine ÖSV-Vertreterin, zeigte zwei konstante Läufe, und schwang als 13. ab. Ihr Rückstand auf Rebensburg betrug 1,80 Sekunden. Die Vorarlbergerin berichtete, dass sie im ersten Lauf am Start nervös war. Im Finale war es von der Nervosität her besser; und auch skifahrerisch gesehen war es sehr gut.

Ebenfalls in den Top-20 landeten die beiden rot-weiß-roten Mädls Katharina Truppe (18.; +2,29) und Carmen Thalmann (20.; +2,59). Maren Wiesler (+3,69) aus Deutschland sammelte als 26. des Tages einige Weltcupzähler. Nicht ins Ziel kamen die Eidgenossin Mélanie Meillard und die Liechtensteinerin Tina Weirather. Beide lagen nach dem ersten Lauf noch auf einem einstelligen Platz und spekulierten mit einem gelungenen Saisonauftakt. Der nächste Riesenslalom der Frauen findet im US-amerikanischen Killington statt.

© Ch. Einecke (CEPIX) / Viktoria Rebensburg

© Ch. Einecke (CEPIX) / Viktoria Rebensburg

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden

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