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Viktoria Rebensburg: „Sölden ist abgehakt und Aspen im Kopf.“

Viktoria Rebensburg: „Sölden ist abgehakt und Aspen im Kopf."

Viktoria Rebensburg: „Sölden ist abgehakt und Aspen im Kopf."

In der Skiweltcup Saison 2010/11 feierte Viktoria drei Weltcup-Siege und den Gewinn der Riesenslalom-Gesamtwertung. In der vergangenen Saison konnte Viktoria die Riesenslalomkugel verteidigen und war mit vier Siegen die erfolgreichste Alpine im DSV Team.

Mit Skiweltcup.TV sprach Viktoria Rebensburg über den unglücklichen Saisonauftakt, über ihre Vorbereitung auf den Riesenslalom in Aspen, über die 3. Riesenslalomkugel und ihre Liebe zu Schladming.

Dein Saisonauftakt in Sölden verlief gelinde gesagt suboptimal! Was nimmst du aus dem Weltcup Opening mit in die neue Saison?

Viktoria Rebensburg: Natürlich war das Ende in Sölden nicht ganz positiv für mich. Aber ich nehme auch einige Erfahrungen mit, die wichtig sind. Es hat im ersten Durchgang ganz gut funktioniert. Auch die Materialumstellung hat sehr gut gepasst, auch wenn ich noch nicht ganz „auf der letzten Rille“ unterwegs war. Dafür waren die Leistung und der dritte Rang nach dem ersten Lauf ganz gut. Das erste Rennen in der Saison ist immer etwas Besonderes, und ein Ausfall kann im Skisport immer passieren. Körperlich bin ich gesund und topfit, das Rennen ist abgehakt und Aspen im Kopf.

Nach dem wetterbedingt schwierigen Riesenslalom in Sölden gibt es die Diskussion bei einem Rennabbruch, nach dem 1. Durchgang, diesen als vollständiges Rennen zu werten. Wie ist deine Meinung dazu?

Viktoria Rebensburg: Natürlich kann man sich darüber Gedanken machen, und verschiedenste Dinge diskutieren. Fakt ist aber, dass es in dieser Saison die Regel nicht gibt. Deshalb müssen wir zwei Läufe absolvieren und das ist das Einzige was zählt.

© Kraft Foods / Viktoria Rebensburg startet in die neue Saison

© Kraft Foods / Viktoria Rebensburg startet in die neue Saison

Für die Riesenslalom-Spezialistinnen geht es erst am 24. November in Aspen wieder zur Sache. Wie sind deine Pläne für die nächsten vier Wochen?

Viktoria Rebensburg: Ich werde jetzt noch einmal in Österreich trainieren. Ich hoffe, dass ich da gute Möglichkeiten vorfinde. Am 10. November geht es dann schon nach Amerika, wo wir in Vail Cooper trainieren, und dann geht es eh ziemlich schnell bis zum nächsten Rennen in Aspen weiter.

Die letzte Saison hast du in Schladming mit einem Super G und einem Riesenslalom Sieg beendet. Wirst du in der Saison noch intensiver in die Speeddisziplinen einsteigen?

Viktoria Rebensburg: Ich werde es ähnlich angehen wie die letzte Saison. Der Riesenslalom ist natürlich die Hauptdisziplin, und die Basis, und das wird auch nach wie vor so bleiben. Super G ist klar die zweite Disziplin. Der Schluss der letzten Saison war richtig schön, und es wäre natürlich schön, wenn es in dieser Richtung irgendwie weiter gehen würde. Aber man muss schon mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Für mich ist einfach wichtig, im Super G konstanter zu sein, mal Richtung Top Fünf zu fahren. In der Abfahrt will ich weiter Erfahrungen sammeln, aber mache mir da aber keinen großen Druck.

Du könntest zum dritten Mal hintereinander die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf holen. Der einzigen Dame im Weltcup, der dies bis jetzt gelungen ist, war die Schweizerin Lise-Marie Morerod. Und dies liegt schon Ski-Steinzeiten zurück. Der Eidgenössin gelang dies in den Jahren 1976 bis 1978. Ist das das große Saisonziel, diesen Rekord einzustellen?

Viktoria Rebensburg: Ich hätte nichts dagegen, aber so etwas kann man nicht planen. Es muss, so wie in den letzten beiden Saisonen, Einiges zusammenpassen. Dafür bin ich auch sehr dankbar, und auch stolz darauf dass ich auf einem so hohen Niveau gefahren bin. Ich fühle mich auch in diesem Jahr gut, und der erste Lauf in Sölden hat gezeigt, dass es in die richtige Richtung geht. Aber auch die anderen haben sehr gut trainiert, und bis zum Saisonende sind ja auch noch viele Rennen.

Wie schon erwähnt, hast du die besten Erinnerungen an Schladming. Vom 4. bis 17. Februar findet dort ein „Skifest mit Herz“ statt. Wie groß ist die Vorfreude auf die Ski WM 2013 im Nachbarland Österreich?

Viktoria Rebensburg: Die Vorfreude auf die Ski-WM ist riesig. Ich hab ja auch noch sehr gute Erinnerungen an Schladming, wobei ich nicht davon ausgehen kann, dass dies immer so weiter geht. Letztendlich ist Schladming ein absolut WM-würdiger Austragungsort, ein Garant für eine super gute Stimmung, und man hat richtig viel Spaß vor den tollen Fans ein Rennen zu fahren. Natürlich wäre eine Medaille, vor allem die Goldene, ein Traum, aber bis zur WM ist noch ein langer Weg.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen dir eine erfolgreiche und vor allem gesunde WM Saison 2012/13 

 
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