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Vincent Kriechmayr möchte in Hinterstoder siegen

© Kraft Foods / Vincent Kriechmayr (AUT)

© Kraft Foods / Vincent Kriechmayr (AUT)

Hinterstoder – Selbst, wenn Marcel Hirscher als einziger ÖSV-Skirennläufer bisher in diesem Winter für Siege sorgte, möchte in Hinterstoder der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr ganz oben stehen. Und das aus einem guten Grund: Der Oberösterreicher genießt die Atmosphäre, und ist darüber hinaus ein Lokalmatador.

Der 24-Jährige geht mit hohen Erwartungen in den Super-G am Samstag. Er will sich vor den zahlreichen einheimischen Schlachtenbummlern in einer sehr guten Form präsentieren. Oder noch besser, auf der Hannes-Trinkl-Strecke gewinnen oder zumindestens aufs Podest klettern.

Bereits vor 15 Jahren – Klein Vincent war erst neun – hat er auf der Piste schon trainiert, zumal die Skihauptschule in Windischgarsten besuchte. Er kennt die Strecke in- und auswendig und weiß um ihre Tücken bei vielen Varianten und unterschiedlichen Bedingungen bestens Bescheid.

Beim Super-G im südkoreanischen Jeongseon fuhr der Oberösterreicher auf Rang drei. Just bei seinem zweiten Heimrennen in Kitzbühel klassierte er sich auf Platz elf. Sonst war er immer besser. In der Disziplinenwertung befindet sich Kriechmayr auf Position vier, drei Rennen stehen noch aus. Da Aksel Lund Svindal nicht mehr ins Renngeschehen eingreifen kann, ist – selbst wenn der Rückstand groß ist – Kriechmayr durchaus in der Lage, die kleine Kugel sein Eigen zu nennen. Doch diese hat für ihn derzeit keine Priorität.

Der Skirennläufer aus dem Mühlviertel, der in seiner Jugend Athleten wie Hermann Maier, Benjamin Raich oder Stephan Eberharter als Idole sah und heute den gegenwärtigen FIS-Renndirektor Hannes Trinkl als großes Vorbild sieht, möchte die Belastung, die beim Heimrennen auf seinen Schultern lastet, ausblenden. Neben Freunden und Familie wird auch sein Skiklub für die notwendige Stimmung sorgen. Trinkl ist deshalb ein Vorbild, weil er Oberösterreich immer gut bis sehr gut in der Ski-Welt vertreten hat und vertritt.

Vor zehn Jahren war Kriechmayr auch in Hinterstoder, damals noch als heranwachsender Skirennläufer. 2006 verfolgte er die Erfolge von Bode Miller und Aksel Lund Svindal. Doch letzterer kann aufgrund einer Verletzung nur zuschauen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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