15 März 2018

Vincent Kriechmayr schlägt auch im Super-G von Are zu

Vincent Kriechmayr schlägt auch im Super-G von Are zu (Foto: gepa-pictures/ Fischer)
Vincent Kriechmayr schlägt auch im Super-G von Are zu (Foto: gepa-pictures/ Fischer)

Das nennt man einen klassischen Doppelschlag: Vincent Kriechmayr hat im schwedischen Åre einen Tag nach der Abfahrt auch den Super-G für sich entschieden.  Während er sich am Mittwoch bei seinem Ex-Aequo-Sieg das oberste Treppchen noch mit Matthias Mayer teilen musste, stand der das Speed Ass der Fischer Race Family am Donnerstag nach einem wahren Hundertstel-Krimi alleine ganz oben!

Aufgrund des starken Windes fand der letzte Super-G der Weltcup-Saison auf stark verkürzter Strecke statt. Vollgepumpt mit Selbstvertrauen ging Kriechmayr mit Startnummer fünf in das Rennen. Schnell zeigte sich, dass die Abfolge der Tore dem 26-Jährigen wie auf den Leib geschneidert war. Mit einer verwegenen, fehlerfreien Fahrt sicherte er sich Zwischenrang eins und sorgte für Sorgenfalten bei der Konkurrenz.

Was danach folgte, war nichts für schwache Nerven. Fahrer um Fahrer kratzte an der Bestzeit von Kriechmayr, bei der Zieldurchfahrt leuchtete aber stets rotes Licht auf. Am nächsten kam dem im Ziel zitternden Fischer-Athleten schlussendlich der Südtiroler Christof Innerhofer, dem vier Hundertstel auf Kriechmayr fehlten.

Mit dem insgesamt zweiten Super-G-Erfolg kletterte Kriechmayr in der Disziplinenwertung noch auf Rang zwei nach oben.

Dass er gerade in der letzten Woche der Saison von Sieg zu Sieg fährt, erklärte sich der Linzer mit der Vermeidung von groben Schnitzern.  „Ich war schon die ganze Saison gut, habe aber zu viele Fehler gemacht“, so der 26-Jährige, der bereits im Dezember den Super-G von Beaver Creek für sich entschieden hatte.

Trotz aktueller Hochform bedauert Kriechmayr das Ende des Winters nicht. „Es war doch eine lange Saison und ich bin zuversichtlich, dass ich das nächstes Jahr auch wieder schaffe.“  Nach dem siebenten Podestplatz seiner Laufbahn streute der dreifache Saisonsieger auch dem Fischer-Ski Rosen: „Ich habe schon ein paar Mal gesagt, wenn ich so fahre wie mein Material, dann sind wir Seriensieger.“

Auch die Fischer-Damen fuhren im von Wind geprägten Super-G von Åre ein Top-Ten-Ergebnis ein.  Weltmeisterin Nicole Schmidhofer landete an ihrem 29. Geburtstag auf Rang neun, ein Fehler nach der zweiten Zwischenzeit verhinderte ein noch besseres Abschneiden. Um lediglich zwölf Hundertstel vorbei an einem Top-Ten-Resultat schrammte Ramona Siebenhofer, für die schlussendlich der zwölfte Rang zu Buche stand.

Quelle: Fischersports.com

Verwandte Artikel:

LIVE: 1. Super-G der Herren in Beaver Creek am Donnerstag - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 19.45 Uhr
LIVE: 1. Super-G der Herren in Beaver Creek am Donnerstag - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 19.45 Uhr

Beaver Creek – Auch für die Super-G-Spezialisten wird es nun ernst. Nachdem im kanadischen Lake Louise ihr erster Saisoneinsatz abgesagt wurde, bestreiten sie im US-amerikanischen Beaver Creek ihr erstes Rennen. Dabei befindet sich der Österreicher Vincent Kriechmayr sowohl in der Rolle des Gejagten als auch in der Favoritenrolle. Letzterer ist nach dem Gewinn der WM-Goldmedaille und der… LIVE: 1. Super-G der Herren in Beaver Creek am Donnerstag – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 19.45 Uhr weiterlesen

Vincent Kriechmayr geht als Mitfavorit in die Super-G Rennen am Donnerstag und Freitag
Vincent Kriechmayr geht als Mitfavorit in die Super-G Rennen am Donnerstag und Freitag

Auf die Ski Weltcup Speed-Herren wartet an diesem Wochenende in Beaver Creek ein wahres Mammutprogramm. So stehen am Donnerstag und Freitag zwei Super-G Rennen auf dem Programm; am Samstag und Sonntag finden auf der „Birds of Prey“ zwei Abfahrten statt. Heute wollen wir einen Blick auf die Favoriten der beiden Super-G Rennen wagen, die auf… Ski Weltcup News: Was Sie über den Super-G der Herren in Beaver Creek wissen sollten. weiterlesen

Ski Weltcup News: Die Geschichte der „Birds of Prey“ in Beaver Creek
Ski Weltcup News: Die Geschichte der „Birds of Prey“ in Beaver Creek

Die Birds of Prey Rennstrecke in Beaver Creek wurde im Sommer 1997 in Vorbereitung auf die Alpinen Skiweltmeisterschaften 1999 gebaut.  Die Raubvogelpiste wurde vom olympischen Abfahrts-Goldmedaillengewinner Bernhard Russi aus der Schweiz entworfen und beginnt westlich der Spitze des Sessels Nr. 8 und endet am Fuße des Red Tail am Zusammenfluss der Sessel Nr. 10 und… Ski Weltcup News: Die Geschichte der „Birds of Prey“ in Beaver Creek weiterlesen

Romed Baumann: „Auf der Bird of Prey heißt es immer all-in.“ (Foto: © Romed Baumann / Instagram)
Romed Baumann: „Auf der Bird of Prey heißt es immer all-in.“ (Foto: © Romed Baumann / Instagram)

Die Ski Weltcup Herren gehen in Beaver Creek von Donnerstag bis Sonntag bei zwei Super-G- und zwei Abfahrtsrennen an den Start. Dabei wollen die DSV Athleten, nach den Erfolgen bei der Ski Weltmeisterschaft 2021 in Cortina d’Ampezzo, nicht nur dabei sein, sondern auch viele Weltcuppunkte einfahren. Wenn man mit Romed Baumann (WSV Kiefersfelden) den Super-G… Romed Baumann: „Auf der Birds of Prey heißt es immer all-in.“ weiterlesen

Ski Weltcup News: Nicol Delago ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Nicol Delago / Facebook)
Ski Weltcup News: Nicol Delago ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Nicol Delago / Facebook)

Lake Louise – Auch wenn am heutigen Mittwoch der zweite Trainingslauf der Speeddamen in Lake Louise den ungünstigen Wetterbedingungen zum Opfer fiel, freut sich eine Skirennläuferin auf ihr Comeback. Die Rede ist von der Grödnerin Nicol Delago. Ende Februar 2020 bestritt die Südtirolerin beim Super-G in La Thuile ihr bislang letztes Speedrennen. Heute vor einem… Ski Weltcup News: Nicol Delago ist bereit für ihr Comeback weiterlesen

Banner TV-Sport.de