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Vor zehn Jahren begann in Val d’Isère die Ära Hirscher

Vor zehn Jahren begann in Val d'Isère die Ära Hirscher

Vor zehn Jahren begann in Val d’Isère die Ära Hirscher

Val d’Isère – Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor zehn Jahren begann im französischen Val d’Isère die Skikarriere eines Athleten, der mit seinen Rekorden und Bestmarken im wahrsten Sinne des Wortes den Ski Weltcup maßgeblich revolutionierte. Es handelt sich dabei um den mittlerweile zurückgetretenen Österreicher Marcel Hirscher.

Am 13. Dezember 2009 kletterte der damals 20-Jährige aus Annaberg im Salzburger Land erstmals auf das Siegerpodest. Dass er mit der Face de Bellevarde einer der schwierigsten Riesentorlaufänge ausgesucht hat, spricht für ihn.

Hirscher war im ersten Lauf gerade einmal eine halbe Zehntelsekunde schneller als der Italiener Max Blardone. Im zweiten Durchgang gab der ÖSV-Mann ordentlich Gas und distanzierte Blardone um 0,77 Sekunden auf Rang zwei.

Was in den nächsten zehn Jahren folgte, war eine Machdemonstration schlechthin. 66 weitere Siege, acht große Kristallkugeln, zwölf erste Plätze in den Disziplinenwertung, zwei olympische Goldmedaillen, sieben Weltmeistertitel und vieles mehr charakterisierten die wohl einmalige Laufbahn Hirschers. Insgesamt fuhr er 138-mal unter die besten Drei des Klassements.

Im Vorfeld der Saison 2019/20 gab der Salzburger das Ende seiner unbeschreiblichen Karriere bekannt. Auch wenn für viele der Rücktritt allzu früh erfolgte, kann der Skirennläufer wohl als der Beste seiner Zunft angesehen werden, auch wenn er keine Abfahrt im Weltcup bestritten hat.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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