16 Januar 2019

Vorjahressieger Beat Feuz dominiert 1. Abfahrtstraining in Wengen

Vorjahressieger Beat Feuz dominiert 1. Abfahrtstraining in Wengen
Vorjahressieger Beat Feuz dominiert 1. Abfahrtstraining in Wengen

An diesem Wochenende steht der Lauberhornklassiker in Wengen auf dem Programm. Auf der längsten Weltcupabfahrt der Welt haben die Herren keine Zeit, das magische Panorama mit Mönch, Eiger und Jungfrau zu betrachten, sondern sie schießen mit bis zu 160 km/h zu Tal. Wagemut und Risikobereitschaft sind gefragt, bis die Speed-Piloten mit brennenden Oberschenkel nach rund zweieinhalb Minuten Fahrtzeit die Ziellinie überqueren.

Die Lauberhorn-Strecke ist die längste Weltcupabfahrt der ganzen Welt und verlangt den Rennläufern alles ab. Beim ersten Training hat Vorjahressieger Beat Feuz die wohlklingenden Streckenabschnitte wie Minschkante, Haneggschuss und Co. am schnellsten gemeistert. Der Schweizer verwies in einer Zeit von 2:29.49 Minuten seinen Landsmann Mauro Caviezel (2. – + 1.16) und den Österreichischen Super-G Weltmeister Matthias Mayer (+ 1.27) auf die Plätze zwei und drei.

Daten und Fakten (Lauberhornabfahrt)
5. Skiweltcup-Abfahrt der Herren in Wengen 2018/19

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Erneut eine starke Leistung zeigte Bryce Bennett (4. – + 1.30), der bereits bei der Abfahrt in Bormio und Gröden als Vierter nur knapp das Podest verpasste. Der 26-jährige US-Amerikaner reihte sich erneut auf Rang vier ein, und verdrängte den Österreicher Vincent Kriechmayr (5. – + 1.41) und Abfahrts-Olympiasieger Aksel Lund Svindal (6. – + 1.62) aus Norwegen, der sich gut erholt von seiner Knieverletzung zeigte, auf die Plätze fünf und sechs.

Mit fünf Rennläufer unter den Top Ten zeigte das ÖSV-Team eine starke Mannschaftsleistungen. So konnte sich ein Trio mit Hannes Reichelt (7. – 1.74), Otmar Striedinger (8. – + 1.85) und Max Franz (9. – + 1.93) auf den Positionen sieben bis neun klassieren.

Die Top Ten rundete der Schweizer Carlo Janka (10. – + 1.98) ab, gefolgt von den beiden Norwegern Kjetil Jansrud (11. – + 2.08) und Alesksander Aamodt Kilde (12. – + 2.19).

Als bester DSV Rennläufer beendet Josef Ferstl (15. – + 2.69) die 1. Trainingseinheit hinter dem Südtiroler Christof Innerhofer (13. – + 2.28) und Romed Baumann (14. – + 2.56) aus Österreich, auf dem 15. Platz.

Erfreulich zu vermelden ist, dass das 1. Abfahrtstraining auf der gesamten Strecke ausgetragen werden konnte, und so Petrus es zulässt, die Lauberhornabfahrt am Samstag auf der gesamten Streckenlänge ausgetragen werden kann.

FIS-Renndirektor Markus Waldner weiß, dass nicht nur aufgrund der Neuschneemassen keine leichte Woche vor ihm liegt. Bis spätestens Donnerstagnachmittag, 15.00 Uhr, will man entscheiden ob man das Programm wie geplant durchführen kann. Laut letzten Informationen wird über einen Programmtausch nachgedacht. So könnte der Slalom um einen Tag auf Samstag vorverlegt werden, und die Abfahrt erst am Sonntag ausgetragen werden. Auch bei der Kombination am Freitag könnten die Disziplinen gedreht werden. Das würde bedeuten, dass erst der Slalom am Vormittag und die Abfahrt am Nachmittag ausgetragen wird.

Die zahlreichen Fans, die am Wochenende den Zielraum des 89. Internationalen Lauberhornrennens säumen werden, hoffen, dass die Super-Kombination (Freitag), die traditionelle Abfahrt (Samstag) und der Torlauf (Sonntag) ohne Probleme durchgeführt werden können.

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