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Vorsichtig optimistischer Peter Schröcksnadel blickt in die Zukunft

Vorsichtig optimistischer Peter Schröcksnadel blickt in die Zukunft

Vorsichtig optimistischer Peter Schröcksnadel blickt in die Zukunft

Innsbruck – Der letzte Winter wurde vor dem Saisonkehraus in Cortina d’Ampezzo abgebrochen. Sowohl der Beginn der neuen Saison in Sölden als auch die für Februar 2021 angesetzte Ski-WM sind nicht zu 100 Prozent sicher. Auch weiß man nicht, ob die traditionellen Speedrennen in Nordamerika durchgeführt werden können.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel befürchtet, dass die Menschheit den Coronavirus nie mehr ganz loswerden wird. Des Weiteren fände es der ÖSV-Präsident nach eigenen Angaben für weniger tragisch, wenn man Geister-Rennen ausgetragen würde, zumal Ski fahren kein Kontakt- dafür aber ein Fernsehsport sei.

Aber natürlich sieht er auch die Probleme die auf die FIS zukommen können. Ski fahren ist im Unterschied zum Fußball eine internationale und keine nationale Sache. Und man muss in Betracht ziehen, ob die Ski-Stars anreisen dürfen. Man muss abwarten, wie sich das Ganze entwickelt. Auch auf die Frage, falls sich eine Skirennläuferin oder ein Skirennläufer am Veranstaltungsort infiziert, muss einer Antwort zugeführt werden.

Aufgrund der momentanen, unübersichtlichen Lage bleibt der Tiroler noch für ein Jahr im Amt. Vor der bevorstehenden Saison bietet der ÖSV allen Athletinnen und Athleten unentgeltliche Grippeimpfungen an. Da die rot-weiß-roten Ski-Asse bereits wieder auf den heimischen Gletschern trainieren konnte, blickt der Tiroler mit einem Funken vorsichtigen Optimismus in die Zukunft.

Auf die Trennung von Speedtrainer Roland Assinger angesprochen, meinte der hohe Sportfunktionär, dass der Kärntner einige Bonuspunkte wollte und das keinesfalls umsetzbar gewesen sei. In Bezug auf Assingers Nachfolger Florian Scheiber meinte Schröcksnadel, dass der junge Trainer, der das Vertrauen des Präsidenten genieße und mit den ihm zugetragenen Aufgaben wachsen werde.

Zudem erwartete sich der 78-Jährige viel von Mike Pircher und Ferdinand Hirscher. Das Duo, das Marcel Hirscher zum Superstar geformt hatte, soll das Riesentorlaufteam der Herren wieder zu Erfolgen führen. Vereinzelt gute Athleten á la Roland Leitinger bilden in den Augen Schröcksnadels dessen ungeachtet noch keine Mannschaft.  Rein sportlich sollte es das Ziel sein, die an die Schweiz abgetretene Vormachtstellung in der Nationenwertung im nächsten Winter wieder zurückzuholen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: sport.orf.at, krone.at (Auszug)

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