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Walchhofer gewinnt 2. Abfahrt von Kvitfjell

Der Österreicher Michael Walchhofer gewinnt die Samstagsabfahrt von Kvitfjell und übernimmt die Führung im Abfahrtsweltcup. In einer Zeit von 1:45.92 gewinnt der  Hotelier aus Zauchensee vor seinem Teamkollegen Klaus Kröll (+ 0.13) und dem Schweizer Vortagessieger Beat Feuz (+ 0.31). Für Walchhofer war es sein erster Sieg auf der Olympia-Abfahrt von 1994. 

Michael Walchhofer: „Der Sieg ist so extrem lässig, weil ich jetzt auch in Kvitfjell einen Sieg habe. Dass das im letzten Abdruck geht, ist ein Hammer. Es war die richtige Mischung zwischen Lockerheit davor und die nötige Bissigkeit beim Runterfahren. Im Abfahrtsweltcup ist es extrem spannend. Der Vorsprung ist natürlich gar nix – aber das Finale wird extrem spannend.“ 

Klaus Kröll: „Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden! Schade nur um den ersten Abschnitt, da war ich ein bisserl weit draußen. Der Rest der Fahrt war aber sehr gut. Es freut mich für den Michi. Genial wäre es wenn er sich im letzten Rennen die kleine Kristallkugel sichern könnte.“ 

Hinter dem Viertplazierten Slowenen Andrej Sporn, reihte sich ein das Schweizer Trio Patrick Küng, Carlo Janka und Didier Cuche auf den Rängen 5 bis 7 ein. 

Das starke Schweizer Mannschaftsergebnis unterstrich Ambrosi Hoffmann der sich hinter dem Slowenen Andrej Jerman und vor dem Franzosen Adrien Theaux auf dem 9. Platz klassierte.   

Durch seinen 7. Platz musste Cuche die Führung im Abfahrtsweltcup an den heutigen Sieger Michael Walchhofer abgeben. Der Österreicher geht nun mit einem Vorsprung von 14 Punkte in das Weltcupfinale in Lenzerheide. Kröll liegt 79 Punkte dahinter auf Platz drei, wahrte also seine theoretischen Chancen. 

Neben Walchhofer konnte sich heute auch Ivica Kostelic, der die Abfahrt auf Rang 20 beendete, über den Gewinn im Gesamtweltcup freuen. Er ist der erste männliche kroatische Gewinner der großen Weltcupkugel. Seiner Schwester Janica gelang dies drei Mal. 

Ein Sturz von Stephan Keppler überschattete das Rennen in Kvitfjell. Der Deutsche durchschlägt zwei B Netze und landet im Wald. Zum Glück bleibt Keppler bis auf leichte Prellungen unverletzt. Trotzdem muss die Sicherheitsdiskussion hier wieder einsetzen. So etwas darf auf keiner Rennstrecke der Welt passieren.

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