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Weltcuprennen in Garmisch, was nun?

Weltcuprennen in Garmisch, was nun?

Weltcuprennen in Garmisch, was nun?

Garmisch-Partenkirchen – Wie berichtet, darf die Zuschauertribüne beim Ski-Weltcuprennen in Garmisch-Partenkirchen im Zielraum nicht mehr am bisherigen Standort aufgebaut werden. Ein Gericht hat entschieden; und auch wenn OK-Chef Peter Fischer zuversichtlich ist, ist der Erfolgsdruck hoch.

In der Lokalpolitik gehen die Wogen hoch. Seitens der Gemeinde hat man viel getan, um mit dem betreffenden Bauern handelseins zu werden. Viele stellen sich die Frage, wieso der Landwirt die Tribüne 17 Jahre ausgehalten habe. Doch da man nichts erzwingen kann, muss man nun umdenken und neue Wege gehen.

Viele setzen sich ein Ziel. Und das ist die Erhaltung der Rennen auf der Kandahar. Die Region kann nicht auf diese Wintersportveranstaltung verzichten. Nach den Olympischen Winterspielen 1936 sind nur noch zwei Events geblieben, und das sind das Skispringen und die Skirennen. Man denkt an die Jugend, und auch tourismuspolitische Sichtweisen zeugen davon, dass man die Skirennen weiterhin durchführen will.

Ein Gemeinderat rechnet vor. 400.000 Euro werden in ein zweiwöchiges Event gepumpt. Man könnte mit diesem Geld auch im Ort Projekte avisieren, von denen die Einwohner profitieren. Hier scheint jedoch nicht bedacht zu werden, welche Werbewirkung die Skiweltcuprennen weltweit für Garmisch-Partenkirchen haben. Der Ausfall der Rennen hätte für die Marktgemeinde weitreichende Folgen.

Man muss so oder so einen Plan B aus dem Zylinder zaubern. Das könnte aber auch ins Geld gehen. Deshalb gibt es auch einige Stimmen, die behaupten, dass man das schon viel früher hätte angehen können, um sich etwaigen Ärger zu ersparen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.merkur.de (Auszug)

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