21 März 2020

Wendy Holdener: „Auch ich habe Angst in dieser Zeit.“

Wendy Holdener: „Auch ich habe Angst in dieser Zeit.“
Wendy Holdener: „Auch ich habe Angst in dieser Zeit.“

Heute wäre beim Ski Weltcup Finale in Cortina d’Ampezzo der letzte Slalom der Damen in der Saison 2019/20 auf dem Programm gestanden. Aufgrund des Coronavirus mussten die Rennen in Norditalien jedoch bereits vor zwei Wochen abgesagt werden.

Aus diesem Grund konnte Wendy Holdener heute SRF-Sport Moderator Lukas Studer in einem Instagram-Interview zur Verfügung stehen. Wie viele andere Sportler hält sich die 26-Jährige an das Motto „Wir bleiben Zuhause“.

Auch wenn Holdener heute gerne Rennen gefahren wäre, gab es in ihren Augen, gerade nach der Entwicklung der letzten Wochen, keine andere Alternative als die Ski Weltcup Saison vorzeitig abzubrechen. „Cortina wäre toll gewesen, aber zurzeit gibt es Wichtigeres.“

Da auch die Rennen in Ofterschwang und Are abgesagt werden mussten, war der letzte Auftritt der Schweizerin bereits am 29.02.2020 in La Thuile. Nach der Rennabsage in Are kehrte Holdener zurück in ihren Heimatort nach Unteriberg im Kanton Schwyz. Die letzten Tage verbrachte sie zuhause, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder.

Nach den vielen Reisen durch ganz Europa, und dem Hinweis der FIS, dass ein Mitarbeiter des Sponsorenbetreuungsteams des FIS Ski Weltcup positiv getestet wurde, hatte auch Holdener ein ungutes Gefühl.  „Auch ich habe Angst in dieser Zeit. Ich habe ja zuerst nicht gewusst, ob ich mich bereits angesteckt habe. Ich hätte es mir nicht verziehen, die ganze Familie anzustecken.“

Das wichtigste in diesen schwierigen Tagen ist jedoch positiv in die Zukunft zu blicken. Auch wenn ihr die Nachrichten aus dem Norden Italiens Angst machen, ist es wichtig dass man in diesen schwierigen Tagen versucht positiv zu bleiben. „Wir müssen auch schauen, dass es uns im Herzen gut geht.“ Den wichtigsten Beitrag welchen die Eidgenossin zurzeit leisten kann, ist dafür zu werben, dass sich ihre Landsleute, so wie sie, vernünftig verhalten und zuhause bleiben.

Quelle: SRF.ch

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