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Wendy Holdener gewinnt Kombi in Lenzerheide und holte sich Kristallkugel

Wendy Holdener gewinnt Kombi in Lenzerheide und holte sich Kristallkugel

Wendy Holdener gewinnt Kombi in Lenzerheide und holte sich Kristallkugel

Die Alpine Kombiniererinnen konnten sich heute in Lenzerheide halbwegs auf Petrus verlassen. Wegen Nebel musste die Jury zunächst einen Programmwechsel vornehmen. Der für 10.00 Uhr geplante Super-G wurde mit dem Slalom getauscht, in der Hoffnung dass sich die Nebelwolken aus der Beltrametti Rennstrecke bis zum Nachmittag verziehen. Auch wenn die geplante Startzeit 13.00 Uhr um 30 Minuten nach hinten verschoben werden musste, war pünktlich um 13.30 Uhr die Piste vorrübergehend Nebel frei, was sich jedoch während des Super-G wieder veränderte. Konnten die ersten Läuferinnen noch bei guter Sicht ihr Rennen aufnehmen, verschlechterten sich die Wetterbedingungen im Laufe des Rennens. Nach 20 Rennläuferinnen (Rahel Kopp) musste das Rennen zwischenzeitlich unterbrochen werden.

Am Ende sorgte Wendy Holdener für Feierstimmung im Zielstadion. Die Schweizerin setzte sich in einer Gesamtzeit von 1:59.31 Minuten vor der Österreicherin Michaela Kirchgasser (+ 0.46) und ihrer Teamkollegin Lara Gut (+ 0.47) durch.

Mit ihrem Sieg sicherte sich Holdener (198 Punkte) die kleine Disziplinenkugel, vor Lara Gut (- 38) und Michaela Kirchgasser (- 45).

Michaela Kirchgasser: „Lara und ich haben vor dem Rennen gescherzt. Wie ich im Ziel eine Hundertstel vor ihr war musste ich lachen. Das ist richtig schön. Ich weiß nicht, wie es am Anfang mit dem Nebel war. Ich wollte cool bleiben und es nehmen, wie es ist. Auch wenn Wendy nicht gewonnen hätte, wäre es nichts mit der Kugel geworden. Es ist ohnehin meine eigene Schuld, weil ich in Soldeu nicht gut genug war.“

Denise Feierabend (+ 0.51) aus der Schweiz verpasste das Podium lediglich um vier Hundertstel Sekunden und reihte sich vor der Kanadierin Marie-Michele Gagnon (5. Platz – + 0.69) und der Französin Anne-Sophie Barthet (6. – + 1.47) auf dem vierten Platz ein.

Hinter der US Amerikanerin Laurenne Ross (7. – 2.20), klassierten sich die Südtirolerin Johanna Schnarf (+ 2.31) und ihre italienische Teamkollegin Francesca Marsaglia (+ 2.36) auf den Rängen acht und neun. Die Top Ten rundete die Österreicherin Ricarda Hasser (10. – + 2.43) ab.

Lara Gut reist mit einem Vorsprung von 355 Punkten als Weltcup-Gesamtsiegerin aus Lenzerheide ab. Für die Rennläuferinnen geht es nun weiter zum Weltcupfinale nach St. Moritz. Im WM-Ort von 2017 steht in der kommenden Woche eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Torlauf auf dem Programm. Am Freitag findet dazu noch der Nationen-Event statt.

Lara Gut: „Am 20. März wird der Gesamtweltcup vergeben. Mathematisch habe ich ihn gewonnen, wenn Viki den Slalom wirklich nicht fährt. Das gibt mir jetzt die Freiheit, endlich Ski fahren zu können und nicht immer rechnen zu müssen.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Alpine Kombination der Damen in Lenzerheide

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