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Wendy Holdener krönt sich 2018 zur Kombi-Königin in der Lenzerheide

Wendy Holdener gewinnt Alpine Kombination in Lenzerheide

Wendy Holdener gewinnt Alpine Kombination in Lenzerheide

Lenzerheide – In der Lenzerheide wurde heute der erste Kombibewerb der Damen im alpinen Skiwinter 2017/18 ausgetragen. Dabei triumphierte die Schweizerin Wendy Holdener in einer Zeit von 2.01,18 Minuten. Auf Platz zwei fuhr die Italienerin Marta Bassino (+1,55); Dritte wurde die nach dem Super-G auf Rang 30 gelegene Slowenin Ana Bucik (+1,56).

Die nach dem Super-G führende Lindsey Vonn aus den USA schwang nach einem schweren Teil im oberen Streckenabschnitt als Vierte ab; ihr Rückstand auf Holdener betrug 1,88 Sekunden. Die ÖSV-Läuferin Ramona Siebenhofer riss genau zwei Sekunden auf die Siegerin auf und belegte am Ende Platz fünf. Sie berichtete danach: „Im Super-G war ich recht fehlerhaft unterwegs, dafür hat es im Slalom gut geklappt.“

Sehr gut präsentierte sich Nevena Ignjatovic (+2,06), die den sechsten Rang erreichte. Die Französin Anne-Sophie Barthet (+2,14) musste mit dem siebten Platz zufrieden sein. Auf den Position acht und neun klassierten sich die beiden Hausherrinnen Denise Feierabend (+2,35) und Michelle Gisin (+2,38). Den zehnten Platz teilten sich die cisalpine Athletin Romane Miradoli und Buciks Freundin Maruša Ferk (+je 3,04).

Lara Gut aus dem Tessin fehlten als Zwölfte fünf Hundertstelsekunden auf einen Rang unter den Top-10. Christina Ager (+3,11) wurde 13. Die Swiss-Ski-Dame Priska Nufer (+3,14) reihte sich hinter der Tirolerin auf Position 14 ein. Gut war auch die Grödner Speedspezialistin Nicol Delago (+4,02) unterwegs; am Ende reichte es für Platz 17. Die Zillertalerin Stephanie Brunner (+4,66) wurde 20.

Pech hatte die Österreicherin Michaela Kirchgasser, die nach wenigen Toren einfädelte und somit ohne Ergebnis blieb. Im anschließenden ORF-Interview erzählte sie: „Ich habe oben den Fehler gemacht und hab dann zu viel gepusht. Blöderweise war ich ein bisschen hinten nach und hatte dann ein bisschen zu viel Tempo. Ein klassischer Fahrfehler! Leichter gemacht habe ich es den Trainern bezüglich der Olympia-Entscheidung nicht. Ich hoffe, dass sie mich wegen meiner Erfahrung trotzdem mitnehmen!“

Nicht ins Ziel kamen neben Kirchgasser auch ihre Teamkolleginnen Ricarda Haaser und Christine Scheyer sowie die Südtirolerin Johanna Schnarf. In der nächsten Kombination der Frauen geht es schon in Pyeongchang um Olympiagold, -silber und -bronze.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand:  Alpine Kombination der Damen in Lenzerheide

 

 

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