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Wendy Holdener und Michelle Gisin sind im Nationencup gefordert

Wendy Holdener und Michelle Gisin sind im Nationencup gefordert. (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Wendy Holdener und Michelle Gisin sind im Nationencup gefordert. (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Muri bei Bern/Innsbruck – Wenn man sich die letztjährige Ski Weltcup Saison verfolgte, erkannte man, dass sich viele Österreicherinnen verletzten. Und heuer, der Winter ist erst zwei Rennen alt, verletzten sich einige Schweizerinnen. Die berechtigte Frage kommt auf, ob die prestigeträchtige Nationenwertung im Krankenhaus entschieden wird. Im letzten Jahr durchbrach die Swiss-Ski-Delegation die über 30 Jahre lang andauernde ÖSV-Vormachtstellung. Geht es nach Präsident Urs Lehmann, wollen die ewigen Rivalen aus der zweiten Alpenrepublik den Thron besteigen und den Platz an der Sonne wieder innehaben.

Die Eidgenossinnen Charlotte Chable, Aline Danioth und Elena Stoffel haben sich im Training verletzt. Noch ist die Saison zu jung, um herauszufinden, ob ihre Ausfälle entscheidend sein können, was die Titelverteidigung rund um die Nationenwertung betrifft. Im letzten Jahr sammelten sie 221 Punkte. Der Ausfall des Trios kann sich als schwer erweisen, denn sie sorgten als gute Platzfahrerinnen dafür, dass die Lücke zum Nachwuchs geschlossen wird.

Nun liegt es an den großen Namen á la Wendy Holdener und Michelle Gisin, viele Zähler zu holen. Sollte eine der beiden oder beide ausfallen, was niemand hofft, wird es sehr schwer. Ferner wünschen sich alle, dass Mélanie Meillard und Camille Rast wieder zu alter Stärke und den Anschluss finden werden. Nochmals zur Saison 2019/20: Da holten 15 Schweizerinnen mindestens einen Punkt. Österreichs Damen sind etwas breiter aufgestellt; gleich 24 ÖSV-Athletinnen kamen mindestens einmal unter die besten 30 Klassements. Und sollten alle gesund bleiben, wird es für die Swiss-Ski-Frauen um ein Vielfaches schwerer.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: blick.ch

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