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Wendy Holdener verpasst Slalomsieg in Kranjska Gora knapp

Wendy Holdener verpasst Slalomsieg in Kranjska Gora knapp

Wendy Holdener verpasst Slalomsieg in Kranjska Gora knapp

Wendy Holdener verpasste am Sonntag um 24 Hundertstelsekunden ihren ersten Sieg in einem Ski Weltcup Slalom, konnte sich aber am Ende auch mit Platz zwei anfreunden. Das der 24. Podiumsplatz, in der Endabrechnung Rang 2 bedeutete verdankte die 26-Jährige dem Pech der Schwedin Anna Swenn Larsson.

Ob sie sich nun über Platz 2 freuen, oder dem vergeben Sieg nachtrauen sollte wusste Holdener im Interview mit SRF 2 nicht: „Ich kann es nicht ganz einschätzen, ob es nun wirklich dieser Fehler war, der mir den Sieg gekostet hat. Ich habe Fehler gemacht und Gas gegeben, das war gut. Aber am Ende habe ich auch den Sieg verpasst, das ist sicherlich auch eine Enttäuschung.“

Larsson zeigte zwei phantastische Läufe und hätte am Ende eine eigene Zeitrechnung aufgestellt. Bis kurz vor dem Ziel war die Schwedin mit Bestzeit unterwegs, fädelte ein und kam schwer zu Sturz. Zum Glück zog sich die 28-Jährige dabei keine schwere Verletzung zu.

Anna Swenn Larsson die derzeit in einer brillanten Form unterwegs ist, war kaum zu trösten: „Natürlich bin ich traurig. Was soll ich da noch sagen. Ich bin enttäuscht, da ich wirklich schnell unterwegs war. Aber das kann passieren, wenn man Risiko nimmt. Ich habe mich dafür entschieden, jetzt stehe ich mit leeren Händen da, weiß aber dass ich sehr schnell sein kann.“

Auch Petra Vlhova ordnete ihren Sieg richtig ein: „Ich hatte heute Glück, dass ich das Rennen noch gewinnen konnte. Anna war absolut großartig unterwegs. Es ist besonders bitter, wenn man dann kurz vor dem Ziel ausfällt.“

In die gleich Kerbe wie die Tagessiegerin schlug auch Wendy Holdner: „Anna ist so gut gefahren. Eigentlich musste man sich schon damit abfinden, dass sie uns heute deklassiert. Und dann dieser blöde Sturz. Aber so ist der Skisport, es geht so schnell und alles was man im Lauf gewonnen hat, ist verloren.“

Neben dem zweiten Platz von Wendy Holdener, konnte sich die Schweizer auch über den neunten Rang von Michelle Gisin freuen. Auch Elena Stoffel konnte mit Platz 15 mehr als zufrieden sein.  Nur einmal, am 9. März 2019 in Spindlermühlen, konnte sie mit Rang 14 ein besseres Ergebnis einfahren.

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