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Werner Heel: Neue Saison, neues Material, neues Glück?

In der Kvitfjell Abfahrt konnte sich Werner Heel am 07.03.2015 über Platz 3 freuen. In dieser Saison wechselte der Südtiroler von Atomic zu Rossignol

In der Kvitfjell Abfahrt konnte sich Werner Heel am 07.03.2015 über Platz 3 freuen. In dieser Saison wechselte der Südtiroler von Atomic zu Rossignol

Walten/Modena – Der Südtiroler Skirennläufer Werner Heel ist schon ein Veteran in der azurblauen Skinationalmannschaft. Er ist ein Speedspezialist und will in der kommenden Saison gute Ergebnisse zeigen und freut sich schon auf die ersten Einsätze in Lake Louise, die Ende Monat auf dem Kalenderblatt stehen.

Der Passeirer besuchte die Messe Skipass in Modena unmittelbar vor dem Abflug nach Nordamerika. Letzterer findet in zwei Tagen statt. Der Finanzbeamte wechselte das Material und geht voller Zuversicht in seine 14. Weltcupsaison. Ihm geht es gut. Er konnte im Sommer gut mit dem neuen alten Material von Rossignol und dem neuen Betreuerstab arbeiten. Sein neuer Servicemann ist Daniel Zonin, der in der Vergangenheit mit Daniela Merighetti, Verena Stuffer und Johanna Schnarf gearbeitet hat. Nun widmet sich Zonin den „Brettern“ von Werner Heel und Peter Fill.

Wenn Heel die letzte Saison betrachtet, ist die Bilanz in der Summe doch positiv, auch wenn es ein paar Leerläufe gab. Die Abfahrten begannen gut, auch wenn es bei der WM in Vail/Beaver Creek nichts zu holen gab. In Kvitfjell belegte der Südtiroler sogar einen Platz unter den besten Drei. Es gab ein paar Auf und Abs, im Super-G überwogen leider die negativen Seiten. Heel leidet darunter, wenn die Strecken schon gebrochen sind und er nicht mehr auf seiner Ideallinie unterwegs sein kann. Nun befindet er sich außerhalb der besten 30 und möchte bald wieder den Anschluss finden. Gerade der Super-G ist jene Disziplin, die ihm am meisten – auch von den Ergebnissen her – gebracht hat.

Was bringt die Zukunft? Der azurblaue Speedspezialist lacht und spricht von Podestplatzierungen und Siegen. Die Erfahrungswerte stimmen, auch das Alter zum Erfolg wäre da, und man darf sich wohl das eine oder andere Ziel setzen. Mit 33 Jahren ist er noch nicht ans Ende seiner Karriere gekommen. So will der Passeirer sicher noch zwei Saisonen lang fahren, auch die Olympischen Winterspiele in Südkorea im Jahr 2018 sind in den Zielen enthalten. Danach sieht man weiter, da er an den WM-Ort von 2019 gute Erinnerungen hat. So siegte er 2009 in Åre im Super-G. Wichtig sind der Gesundheitszustand und die eingefahrenen Ergebnisse. So ist alles möglich. Im Passeiertal gönnte sich Heel ein paar Tage zum Verschnaufen. In Kürze heißt es wieder Kofferpacken, ehe es nach Kanada geht und die neue Saison beginnt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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