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Wie geht es Dustin Cook?

© HEAD / Dustin Cook (USA)

© HEAD / Dustin Cook (USA)

Calgary – Der kanadische Skirennläufer Dustin Cook war schnell auf den Skiern unterwegs, ehe ein Kreuzbandriss im Knie wenige Tage vor dem Beginn der letzten Saison den Weltcup-Winter früher als erwartet beenden ließ.

Cook, der 2015 bei der Ski-WM die Silbermedaille im Super-G gewann, beginnt nun die letzte Phase des Rehabilitationsprogramms. Nun wird er bald auf den Skiern stehen. Cook wörtlich: „Jetzt kann ich das Licht am Ende des Tunnels sehen, und ich kann es nicht erwarten, auf die Piste zurückzukehren.“

Der Kanadier spulte ein paar Performance-Einheiten im Trainingszentrum in Calgary ab. Doch wenn man das kanadische Skiteam anschaut, hatten viele Athleten mit Knieverletzungen zu kämpfen. Sie mussten alle ein Reha-Programm abspulen. Ein bekanntes Gesicht hierbei war Erik Guay, aber auch Jan Hudec kann ein Lied davon singen. Für Cook ist es die erste größere Knieverletzung, die er in seiner Karriere erlitt. Er sagte, dass er viel gelernt habe und trotz allem die Moral nicht verloren hat. Die Operation und die Rehabilitation gehören dazu.

Jan Hudec fasste die Situation zusammen und sprach davon, dass Cook erfolgreich war, ehe er sich verletzte. Nun muss man etwas Neues entdecken. Cook fährt seit seiner Kindheit Ski und er glaubt nicht, dass er alles vergessen habe. Er möchte wieder das Gefühl wie vor dem Sturz erleben.  Der 27-Jährige aus Ottawa, der nun in Lac-Sainte-Marie lebt, lieferte eine gute Saison 2014/15 ab, doch drei Tage vor dem Riesenslalom in Sölden folgte die schwere Verletzung, die den Riss des vorderen Kreuzbandes mit sich brachte. Auch wurden die Adduktoren in Mitleidenschaft gezogen. Im November wurde er operiert, ehe er die lange Phase der Rehabilitation begann.

Cook erzählt, dass er viel an Muskelmasse verloren hat. Nun beginnt er, wieder alles in Griff zu bekommen. Das ist viel intensiver, als er sich gedacht hatte. Er hofft auch, dass er seine Teamkollegen im Juli begleiten kann, wenn es auf die europäischen Gletscher zum Training geht. Er ist auch bereit, daheim zu bleiben, wenn das Knie noch nicht ganz geheilt wäre.

Er weiß auch, dass er nicht der Einzige ist, der so eine schwere Verletzung hatte, aber es ist eine sehr unangenehme Erfahrung, damit zu leben? Er will wieder Ski fahren und auf dem Podest landen. Fast jeder Skifahrer, der erfolgreich ist, wurde einmal am Knie operiert. Diese Erkenntnis motiviert ihn und beruhigt ihn auch.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.rds.ca

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