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Zan Kranjec führt in Santa Caterina nach dem ersten Riesenslalomdurchgang

Zan Kranjec übernimmt Führung beim ersten Riesenslalom in Santa Caterina Valfura

Zan Kranjec übernimmt Führung beim ersten Riesenslalom in Santa Caterina Valfura

Santa Caterina – Der slowenische Skirennläufer Zan Kranjec hat die Halbzeitführung des Riesentorlaufs von Santa Caterina inne. Auf den Rängen zwei und drei liegen der Schweizer Marco Odermatt und der Franzose Alexis Pinturault. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Kranjec benötigt eine Zeit von 1.04,30 Minuten. Der auf Position zwei gereihte Odermatt weist 46 Hundertstelsekunden Rückstand auf. Pinturault ist um zwei Hundertstelsekunden langsamer als der Eidgenosse. Derzeit rangiert er auf Platz drei. Ebenfalls gut unterwegs ist Odermatts Landsmann Loic Meillard (+0,49) auf Rang fünf. Der US-Amerikaner Tommy Ford reißt als Fünfter genau sechs Zehntelsekunden auf Kranjec auf.

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup Auftakt 2020/21
2. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Santa Caterina

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Zan Kranjec: „Mit meinem Lauf bin ich sehr zufrieden. Ich habe von oben bis unten versucht zu attackieren. Der Kurs ist nicht so schwer gesetzt, aber die Schneeverhältnisse sind etwas schwierig. Der Finaldurchgang wird ein harter Kampf, aber ich werde wieder auf Angriff fahren.“

Marco Odermatt: “Ich denke, es war bei mir keine perfekte Fahrt, aber trotzdem sehr solide bei diesen Bedingungen. Im Finaldurchgang wird es sich sicher sehr schwierig, aber ich gebe alles.“

 

Der Kroate Filip Zubcic (+0,69) schwingt als Sechster ab. Praktisch ohne Trainingslauf ist der Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+1,04) in der Lombardei unterwegs. Trotzdem reicht es gegenwärtig für Rang sieben. Sein Landsmann Henrik Kristoffersen (+1,19) belegt Platz acht. Bester DSV-Vertreter ist Alexander Schmid (+1,23) auf Position neun. Die besten Zehn des Klassements werden von einem weiteren Wikinger, in persona Leif Kristian Nestvold-Haugen (+1,37), vervollständigt.

Der Deutsche Stefan Luitz (+1,49) verpasst als Zwölfter den Einzug knapp unter die besten Zehn des ersten Laufs des heutigen Riesenslaloms. Als bester Österreicher reiht sich der Tiroler Manuel Feller (+1,68) auf Position 14 ein. Obwohl der Rückstand relativ groß ist, ist ein guter Einstand gut für das Selbstvertrauen. Den 19. Platz teilen sich zwei Läufer, die für jeweils eine andere Skifahrer-Generation stehen und in Sölden schon einmal gewannen. Es handelt sich hierbei um Lucas Braathen aus Norwegen und Ted Ligety aus den USA, ihr Rückstand auf Kranjec beträgt je 2,14 Sekunden.

 

Manuel Feller: „So wie es sich da anfühlt, das kann man sich nicht vorstellen. Die Sicht ist schlecht. Die Piste ist nicht so schlecht, aber wenn man nicht weiß, was kommt, ist es brutal. Ich werde versuchen, nochmal zu attackieren. Ein gutes Gefühl wird man da nicht bekommen. Man muss sich durchbeißen, auch wenn die Sicht schlecht wird.“

 

Das ÖSV-Trio Marco Schwarz (+2,28), Roland Leitinger (+2,68) und Stefan Brennsteiner (+3,36) landet außerhalb der besten 20. Adrian Pertl schafft mit Nummer 63 den Finaleinzug. Man erkennt, dass die Lücke, die nach dem Abgang von Marcel Hirscher entstanden ist, nachwievor noch sehr groß ist. Der Swiss-Ski-Mann Gino Caviezel, in Sölden noch Dritter, kam nicht ins Ziel. Die Startnummer 13 brachte ihm offensichtlich kein Glück.

 

Marco Schwarz: „Ein paar Schwünge waren ganz okay. Ich habe mich schwer getan mit dem Schneefall, das soll aber keine Ausrede sein. Es ist sicher nicht mein Anspruch. Klar sind viele Schläge in der Piste, die man bei diesem Schneefall auch nicht richtig sehen kann.“

Adrian Pertl: „Man hat wirklich nicht viel gesehen, die Sicht war eher bescheiden. Es war ein Kampf und ich bin glücklich, dass ich es in die 30 geschafft habe. Bis zur vorigen Saison habe ich nicht die Leistung gebracht, dass ich es verdient hätte, im Riesentorlauf am Start zu stehen. Jetzt passen die Leistungen. Ich hoffe ich kann die gute Startnummer im Finale nutzen.“

Roland Leitinger: „Es hängt immer davon ab, wie man in die Tore reinfährt. Wenn man den Ski auf Zug bekommt, dann ist es nicht schlimm. Mich hat es aber immer durcheinandergebeutelt. Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll. Irgendwo ist es vielleicht fehlende Lockerheit. Der größte Punkt ist aber sicherlich die eigene Überzeugung.“

Stefan Brennsteiner: „Ich glaube man hat gesehen, was bei mir schief gegangen ist. Wenn du im Flachen fast im Schnee liegst, dann musst du schon einen außergewöhnlich guten Lauf erwischen, damit du dabei bist. Es war aber auch sonst kein guter Lauf.“

 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Zwischenstand nach 36 Athleten

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva – wird nachgereicht

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