2 Oktober 2021

Zermatt/Cervinia als Austragungsort für alpine Weltcup-Rennen

Zermatt/Cervinia als Austragungsort für alpine Weltcup-Rennen
Zermatt/Cervinia als Austragungsort für alpine Weltcup-Rennen

Die FIS wird zusammen mit Swiss-Ski und dem italienischen Wintersportverband FISI die ersten grenzüberschreitenden Wettkämpfe in der Geschichte des Audi FIS Weltcups veranstalten: In Zermatt/Cervinia werden Abfahrts- und Super-G-Rennen für Damen und Herren stattfinden.

Die Rennen finden im Anschluss an den Weltcup-Auftakt in Sölden statt und bieten den Speed-Athleten die Möglichkeit, einen Monat früher als bisher in die Saison zu starten. Die Planungen sind bereits in vollem Gange, und diese Speed-Eröffnungsrennen könnten bereits in der Saison 2022/23 in den Audi FIS Weltcup-Kalender integriert werden.

FIS-Präsident Johan Eliasch sagte über den neuen Austragungsort: „Ich freue mich sehr, dass wir Ideen aufgreifen können, die unseren Sport voranbringen und neue Möglichkeiten bieten. Das Konzept von Zermatt/Cervinia als Gastgeber ist innovativ. Es wird uns nicht nur erlauben, die Weltcup-Saison von Oktober bis März ohne Unterbrechung durchzuführen, sondern auch die Speed-Disziplinen in unserem Rennkalender zu stärken. Davon profitieren unser Nationalverband, die Athleten, die Akteure und die Fans gleichermaßen.“

Eliasch weiter: „Eine weitere positive Entwicklung ist, dass Zermatt/Cervinia angeboten hat, das Training drei Wochen vor dem Rennen gleichberechtigt für alle Athleten zu öffnen. Dies ist ein großer erster Schritt, um gleiche Trainingsmöglichkeiten für alle Athleten zu gewährleisten. Es wird auch dazu beitragen, die langen Anfahrtswege zu den Trainingsorten zu reduzieren und damit unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.“

FIS-Generalsekretär Michel Vion sagte: „Diese neuen alpinen Speed-Wettbewerbe rund um das ikonische Matterhorn/Cervino werden eine attraktive Ergänzung des Weltcup-Rundkurses sein. Die Strecke wird ein großer Test für unsere Speed-Athleten sein. Ich freue mich auf das erste Rennen.“

Die Strecke ist eingebettet in die einzigartige Landschaft rund um das Matterhorn/Cervino. Sie wurde vom ehemaligen Schweizer Olympiasieger Didier Defago entworfen, startet auf der Gobba di Rollin oberhalb des Klein Matterhorns in der Schweiz und endet in Laghi Cime Bianchi in Italien.

Der Präsident von Swiss-Ski, Urs Lehmann, sagte: „Der Wunsch nach mehr Speed-Rennen im Kalender, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Speed- und Technik-Rennen zu schaffen, wird seit Jahren geäußert. Dank der Höhenlage können wir in Zermatt/Cervinia schon früh in der Saison Speed-Rennen veranstalten und diesen Wunsch endlich erfüllen. Da wir auch Europacup-Rennen organisieren wollen, werden auch die jungen Athleten von diesen Rennen profitieren.“

„Beide Verbände werden eine aktive Rolle bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung spielen. Wir konkurrieren nicht mit anderen Veranstaltern, sondern können eine Lücke im Rennkalender füllen und die Saison abrunden“, ergänzte FISI-Präsident Flavio Roda.

„Diese FIS-Entscheidung garantiert uns Planungssicherheit. Zermatt/Cervinia bietet seit Jahren perfekte Trainingsbedingungen. Gemeinsam mit der FIS und den Verbänden aus der Schweiz und Italien freuen wir uns nun sehr, dass wir die Chance bekommen, einen außergewöhnlichen Weltcup-Event zu organisieren und allen Athleten Trainingsmöglichkeiten zu bieten“, so Franz Julen, designierter Präsident des lokalen Organisationskomitees.

Quelle: www.FIS-Ski.com
Übersetzungsdienst: DeepL

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Verwandte Artikel:

Roland Leitinger und Co. wollen auch in den nächsten Riesenslaloms mit Konstanz punkten
Roland Leitinger und Co. wollen auch in den nächsten Riesenslaloms mit Konstanz punkten

Sölden – Der österreichische Skirennläufer Roland Leitinger ist mit dem zweiten Rang beim gestrigen Riesentorlauf in Sölden optimal in den Olympiawinter 2021/22 gestartet. Die Klatsche, die die ÖSV-Herren im Jahr zuvor auf dem Rettenbachferner erleben mussten, scheint vergessen. Nun will man im Riesenslalom konstant gute Leistungen abrufen. So kann man bei den nächsten Rennen durchaus… Roland Leitinger und Co. wollen auch in den nächsten Riesenslaloms mit Konstanz punkten weiterlesen

Mikaela Shiffrin kann, trotz Tränen, wieder lachen
Mikaela Shiffrin kann, trotz Tränen, wieder lachen

Sölden – Nach 24 harten Monaten freute sich die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin über ihren Sieg in Sölden. Der Triumph im Riesentorlauf ist gleichzeitig der 70. Erfolg bei einem Ski Weltcup Rennen. Die 26-Jährige dominierte das Geschehen und wirkte sichtlich gelöst. Im Zielraum wartete Mutter und Mentorin Eileen, aber auch Freund Aleksander Aamodt Kilde. Auch… Mikaela Shiffrin kann, trotz Tränen, wieder lachen weiterlesen

Lara Gut-Behrami schaut nach Ski Weltcup Auftakt optimistisch in die Zukunft
Lara Gut-Behrami schaut nach Ski Weltcup Auftakt optimistisch in die Zukunft

Sölden – Die eidgenössische Skirennläuferin Lara Gut-Behrami eröffnete ihren Ski Weltcup Winter 2021/22 beim Riesentorlauf in Sölden mit einem zweiten Platz. Sie kann zufrieden sein und schaut schon zuversichtlich auf die bevorstehenden Einsätze. Vor gut drei Jahren landete sie hinter der französischen Siegerin Tessa Worley mit dreieinhalb Sekunden Rückstand auf Position 14. Die Tessinerin hat… Lara Gut-Behrami schaut nach Ski Weltcup Auftakt optimistisch in die Zukunft weiterlesen

Manuel Feller startet mit starken Partnern in die Olympia-Saison
Manuel Feller startet mit starken Partnern in die Olympia-Saison

Manuel Feller hat zu Beginn der neuen Saison allen Grund zur Freude: Der Fieberbrunner Publikumsliebling eröffnete den Winter 2021/22 mit einem soliden 15. Platz in Sölden. Neben dieser Tatsache und dem Wissen, dass die Vorbereitungen körperlich und skitechnisch sehr gut waren, verlängerte Feller nun auch den Vertrag mit seinem Hauptsponsor, der Tiroler Hotelsoftware-Firma „Casablanca“, um… Manuel Feller startet mit starken Partnern in die Olympia-Saison weiterlesen

Livio Magoni möchte Meta Hrovat behutsam an die Spitze führen
Livio Magoni möchte Meta Hrovat behutsam an die Spitze führen

Sölden – Livio Magoni, der frühere Trainer von Petra Vlhová, startet nun mit der Skirennläuferin Meta Hrovat in ein neues Abenteuer. Nach der Trennung suchte der Italiener einen neuen Posten und heuerte im slowenischen Team an. Er will die vielversprechende, junge Athletin an die Spitze führen. Man möchte in Peking, wenn die Olympischen Winterspiele im… Livio Magoni möchte Meta Hrovat behutsam an die Spitze führen weiterlesen

Banner TV-Sport.de