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Zum Tode von Robert Brunner

Robert Brunner ist im Alter von 64 Jahren verstorben. (Pentaphoto/Elvis Piazzi)

Robert Brunner ist im Alter von 64 Jahren verstorben. (Pentaphoto/Elvis Piazzi)

Sterzing – Die Sportwelt hält den Atem an, die Skiwelt sowieso. Robert Brunner, einer der wohl charismatischsten Skimanager und PR-Betreuer, die der Weltcup erlebte, ist nicht mehr. Der Stern des 64-jährigen, gebürtigen Sterzingers ging auf, als er niemand Geringeren Alberto Tomba betreute und den ab und zu exzentrisch wirkenden, italienischen Edeltechniker zähmte und ihm ein paar Manieren beibrachte.

Zudem betreute Brunner fast zehn Jahre lang die ÖSV-Herren. Stets mit dem notwendigen Ernst, aber auch mit dem gewissen Feingefühl und mit Humor. Dem Wipptaler ging es keineswegs um Zahlen und Bilanzen, ihm ging es als Frohnatur stets darum, dass seine Athleten erfolgreich waren. Der Südtiroler war kein aalglatter 08/15-Manager, sondern ein Mensch mit Weitblick und Einfühlungsvermögen.

Nun hat ihn ein bösartiger Prostata-Tumor aus dem Leben gerissen. Ein schmerzvoller Tod. Es bleibt die Erinnerung an einen Mann, der auch zwei Jahre lang den Marketing- und Sponsoringbereich des italienischen Verbandes FISI leitete und auch wesentlich dazu beitrug, dass die Biathlon-WM 2020 in Südtirol stattfinden kann. Noch vor zwei Wochen nahm er trotz seiner schweren Krankheit die weite Reise nach Moldawien auf sich, um die Werbetrommel für Antholz zu rühren.

Es ist wohl Ironie des Schicksals, dass Brunner sie nicht mehr erleben darf. In diesem Sinne: Robert, danke für alles, was du für den Skisport getan hast, und Gott empfohlen!

Nachruf für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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