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Zwischen Blindflug, Drohnenabsturz und Super-G-Sieg: Marcel Hirschers Saison ist lesenswert

Zwischen Blindflug, Drohnenabsturz und Super-G-Sieg: Marcel Hirschers Saison ist lesenswert

Zwischen Blindflug, Drohnenabsturz und Super-G-Sieg: Marcel Hirschers Saison ist lesenswert

Salzburg – Die Saison 2015/16, die bei weitem noch nicht entschieden ist, ist für den Österreicher Marcel Hirscher mehr als nur turbulent verlaufen. Beim Saisonauftakt am Rettenbachferner wurde der 26-Jährige Dritter. Der erste Slalom in Levi wurde abgesagt und nicht nachgeholt. In Beaver Creek rast der Salzburger, der in seiner Karriere schon viermal die große Kristallkugel gewinnen konnte, im Super-G zu seinem ersten Erfolg in einem Speedrennen.

Auf der selektiven Gran Risa gewinnt Hirscher, ehe plötzlich seine roten Latten abhandenkommen. Über die sozialen Medien wird eine Vermisstenanzeige veröffentlicht, die Skier werden Gott sei Dank gefunden. Aber das ist noch nicht alles. Bei seinem Auftritt in Madonna di Campiglio zerschellt hinter dem Skirennläufer eine Kameradrohne. In Wengen läuft gar nichts nach Plan, und auch in Kitzbühel erlebt der Salzburger ein Wechselbad der Gefühle.

In Schladming gelingt Hirscher mit einem Superlauf im Finale der Sprung vom 22. auf den zweiten Rang. Das klingt schon sehr gut, doch im ersten Lauf hindert ihn ein falsch montiertes Brillenglas zu einer besseren Durchgangszeit. Im Finale schafft er mit dem Husarenritt einen Platz auf dem Podest, wo ihm wieder einmal Henrik Kristoffersen einen Tick zu schnell ist. Trotzdem hoffen alle, nicht nur Hirscher, dass die Zwischenfälle weniger werden und ein bisschen Normalität in die Saison kommt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

 

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