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Der etwas andere Weg der Jasmine Flury

Der etwas andere Weg der Jasmine Flury

Der etwas andere Weg der Jasmine Flury

St. Moritz – Die Schweizerin Jasmine Flury gewann am Samstag den Super-G von St. Moritz. Soweit, so gut. Ihr Weg an die Spitze war aber alles andere als gewöhnlich. Am Tag nach ihrem Überraschungserfolg erzählte sie, dass sie schwer eingeschlafen sei. Die Emotionen wären zu groß gewesen, und das ist, da alles neu für sie war, ungewohnt.

Auch war sie im Fernsehen. In Serneus im Prättgau – Flury ist dort zuhause – fand sie etwas Ruhe vor dem Sturm. Sie freute und freut sich über die Unterstützung ihrer Familie. Sie hat Jasmines Entscheid, Spitzensportlerin zu werden, befürwortet. Und es gab auch Momente – wie etwa bei einer Verletzung –, in denen alles hinterfragt wurde.

Die Hüftverletzung sorgte dafür, dass sie die gesamte vorletzte Saison verpasste. Sie verzichtete auf einen chirurgischen Eingriff und wählte die konservative Behandlung. Außerdem ist die Karriere besonders, denn Flury war nie Mitglied eines nationalen Leistungssportzentrums. Mit 15 Jahren sprang sie vom Regionalverband in den Swiss-Ski-C-Kader. Das war im Jahr 2009.

Flury ist sehr ehrgeizig. Neben dem Skifahren konzentriert sie sich auf die Arbeit im Konditions- und Kraftbereich. Sie hat in Sachen Training sogar den Hang dieses zu übertreiben, aber dank ihres Freundes Christoph Boner – er ist Ski- und Konditionstrainer am Davoser Sportgymnasium – hat sie dies ganz gut in den Griff bekommen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.luzernerzeitung.ch

 

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