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Der Super-G-Sieger in Kitz 2017 heißt Matthias „Mothl“ Mayer

Der Super-G-Sieger in Kitz 2017 heißt Matthias „Mothl“ Mayer

Der Super-G-Sieger in Kitz 2017 heißt Matthias „Mothl“ Mayer

Kitzbühel – Heute wurde in Kitzbühel der vierte Saison-Super-G der Herren im WM-Winter 2016/17 ausgetragen. Dabei brachte die Startnummer 13 dem Kärntner Matthias Mayer Glück. Er siegte in einer Zeit von 1.11,25 Minuten. Der amtierende Abfahrtsolympiasieger erzählte im TV-Gespräch: „Kitzbühel-Sieg ist sicherlich ein Kindheitstraum. Meine Familie ist, da meine Freunde sind da. Es ist ganz speziell nach dem Sturz letztes Jahr! Ich habe es bei den bisherigen Rennen nicht getraut, ihn voll runterzulassen. Das war bisher noch kein Rennfahren, nur runtertasten. Aber so wollte ich es machen – Schritt für Schritt. Unten habe ich ihn voll runtergetreten. Es wird heute sicher noch ein stressiger Tag. Ich gehe sicher nicht fort – aber die ganzen Termine. Morgen darf ich es nicht übertreiben. Ich bin sicher nicht der Top-Favorit, da haben andere gezeigt, dass sie schneller sein können.“

Zweiter wurde der Südtiroler Christof Innerhofer, der nur neun Hundertstelsekunden zurücklag. Der Pusterer freute sich über die sehr gute Platzierung uns sagte im ORF-Interview: „Es ist ein Wahnsinn! Ich bin drei Wochen auf der Coach gesessen und hab den anderen nur zugeschaut. Ich habe mir nur gedacht: Super-Sportart, und ich schaue nur zu. Es hätte eigentlich super angefangen – ich war super in Fahrt. Und dann dieser Sturz. Ich habe heute von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt. Ich habe nicht viel nachgedacht, ich bin einfach gefahren.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Kitzbühel

Auf Rang drei klassierte sich der Eidgenosse Beat Feuz (+0,44). Auf seine Fahrt angesprochen, meinte der Schweizer: „Die Fahrt war eigentlich ganz okay. Das obere Drittel war noch nicht ganz einwandfrei. Da haben mir die Funksprüche bzw. das Fernsehbild gefehlt – weil ich mit Nummer 3 losgefahren bin. Unten runter war es sehr gut. Rekordsieger werde ich da auf der ‚Streif‘ nicht werden. Aber es wäre sicher ein Traum, hier mal zu gewinnen. Das ist aber natürlich ein Traum von vielen.“

Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde raste um zwei Hundertstelsekunden an einem Podestplatz vorbei. Auf Rang fünf klassierte sich Max Franz (+0,59) aus Österreich. Er betonte im Gespräch: „Über die Platzierung freue ich mich riesig, es ist ein Super-Platzerl. Aber sehr, sehr ärgerlich. Vom Gefühl war es gar nicht so gut, dafür war ich gar nicht so weit hinten. Aber die Skier machen das, was sie machen sollen. Das ist positiv. Unten habe ich aber zu viel rausgenommen – da war nicht so die Überzeugung da, wie sie der Mothl gehabt hat.“

Hinter dem Abfahrtssieger auf der Saslong 2016 schwang der Ultner Dominik Paris (+0,79) als Sechster ab. Peter Fill (+0,84), ein weiterer Südtiroler, zeigte abermals sein Können und wurde guter Siebter. Dahinter reihte sich Josef Ferstl (+0,90) auf Position acht ein. Der DSV-Starter war um 0,02 Sekunden schneller als der dreifache Saisonsieger Kjetil Jansrud aus Norwegen. Zehnter des Tages wurde Alexis Pinturault (+1,02) aus Frankreich. Der routinierte Schweizer Carlo Janka (+1,16) belegte den zwölften Platz. Die Österreicher Vincent Kriechmayr und Romed Baumann rissen als 13. bzw. 15. 1,29 bzw. 1,36 Sekunden auf ihren triumphierenden Teamkollegen Mayer auf.

ÖSV-Star Marcel Hirscher (+1,80) sicherte sich auf 22. einige wertvolle Weltcupzähler. Er analysierte seine Fahrt wie folgt: „Ich bin heute sehr zufrieden – bis auf den Abfahrts-ähnlichen Bereich. Wir haben hier Jury-Besichtigung und alles – aber, wenn wir unten schneller sind als in der Abfahrt, frage ich mich schon, ob das nicht eine Themenverfehlung ist. Herunten rein darf ich nicht mehr riskieren – ohne Abfahrts-Training darf ich mir nicht mehr zumuten. Es ist die Frage, wie weit man im Super-G mehr eine Linie bei der Kurssetzung reinbringen kann. Manchmal haben wir Super-G, wo es Kurve auf Kurve ist – und dann hier wieder so was. Da würde ich mir wünschen, das da mehr Linie von der FIS vorgegeben wird.“

Ferstls Mannschaftskollege Andreas Sander landete außerhalb der besten 20 und hatte am Ende genau zwei Sekunden Rückstand auf Mayer. Der Swiss-Ski-Vertreter Mauro Caviezel ging mit der Nummer 30 ins Rennen und positionierte sich am Ende auf Platz 20. Einige Athleten sind ausgeschieden. So sahen beispielsweise der amtierende Vizeweltmeister Dustin Cook aus Kanada und der sehr schnell fahrende Wikinger Adrian Smiseth Sejersted nicht das Ziel. Die nächste Super-G-Entscheidung der Herren findet bereits auf weltmeisterlichem Boden in St. Moritz statt. Abseits der Medaillenentscheidung trifft sich die Super-G-Elite erst wieder am 26. Februar im norwegischen Kvitfjell.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Kitzbühel 

Zwischenstand nach 50. von 63. Rennläufer

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