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Federica Brignone ist mehr nur als ein Energiebündel

© Kraft Foods / Federica Brignone ist mehr nur als ein Energiebündel

© Kraft Foods / Federica Brignone ist mehr nur als ein Energiebündel

Formia – Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone ist eine Powerfrau und ein Energiebündel zugleich. In der letzten Saison feierte sie drei Siege und beendete den erfolgreichen Winter auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Sie erzählte im Interview mit der FIS, dass das Jahr nicht so gut begann. Aber ab Mitte Januar lief der Motor, sodass sie mit den Rennen und den erzielten Ergebnissen mehr als zufrieden war. Diese waren auch die Errungenschaft nach den harten Sommertagen.

Sie liebt das Skifahren und die Rennen. Wer in mehreren Disziplinen gut sein möchte, muss mehr trainieren. Und wer mehr trainiert, hat mehr Chancen, gute Resultate zu erzielen. In den Trainings wird der Athletin aus dem Aostatal nie langweilig, denn sie liebt die verschiedenen Einheiten und die Herausforderung.

Auf ihre Teamkolleginnen Sofia Goggia und Marta Bassino angesprochen, betont Brignone, das der Dreifachsieg in Aspen großartig, aber auch ein riesengroßer Spaß und eine emotionale Sache gewesen ist. Brignone freut sich, wenn sie einem starken Team angehört und man sich gemeinsam über den Erfolg freuen kann. Man pusht sich und ist daher noch besser drauf.

In den letzten beiden Jahren belegte Brignone den vierten Platz in der Riesenslalom-Disziplinenwertung. Brignone träumt von der kleinen Kugel, weiß aber auch, dass sie konstanter sein muss. Insbesondere die Ausfallrate bei Rennen möchte sie minimieren. Dafür ist es wichtig die richtige Renntaktik, zwischen nötigem Risiko und der Sicherheit auf dem Ski, zu perfektionieren.

Sie weiß auch, dass sie zu zurückhaltend oder zu aggressiv fährt. Das muss sie in den Griff kriegen, und dafür arbeitet sie hart. Auf die Ziele angesprochen, betont die Italienerin, dass sie gewinnen will. Die Olympischen Winterspiele in Südkorea sind ihr in dieser Saison besonders wichtig, doch sie muss sich bei den starken Mannschaftskolleginnen erst intern durchsetzen. Ein weiteres Ziel oder vielmehr ein Traum ist die kleine Kugel.

Nachdem die Skifahrerin die Batterien aufgeladen hat, steckt sie schon in den Sommertrainings. Sie ist zwar oft daheim, aber es tut auch gut, zusammen mit ihrer Landsfrau Martina Perruchon zu trainieren. Jetzt macht sie im Olympiastützpunkt in Formia halt. Dann stehen Einheiten im Konditionsbereich an. Und Ende des Monats wartet schon das erste Schneetraining auf Brignone.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

 

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