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Michelle Gisin: „Ich habe mein ganzes Herz in diesen Slalom gelegt.“

Michelle Gisin: "Ich habe mein ganzes Herz in diesen Slalom gelegt."

Michelle Gisin: „Ich habe mein ganzes Herz in diesen Slalom gelegt.“

Vier Jahre nach dem ihre Schwester Dominik Gisin in Sotschi zur Olympiasiegerin in der Abfahrt gekürt wurde, holt sich Michelle Gisin, bei den Olympischen Winterspielen von PyeoChang, die Goldmedaille in der Alpinen Kombination. Über die Silbermedaille freute sich Mikaela Shiffrin aus den USA. Die amtierende Weltmeisterin in der Kombination, Wendy Holdener aus der Schweiz, wurde Dritte. Hier die Stimmen der Medaillengewinnerinnen.     

Michelle Gisin: „Ich kann noch nicht sagen wie es sich anfühlt Olympiasiegerin zu sein. Vielleicht geht das in ein paar Tagen oder Wochen. Die Abfahrt war sehr schwierig für mich. Dass ich es heute so runtergebracht habe, macht mich auch etwas stolz. Im Moment ist es einfach unglaublich. Ich habe mein ganzes Herz in diesen Slalom gelegt. Es war der Slalom meines Lebens. Während der Fahrt hatte ich immer etwas Angst, dass es vielleicht doch nicht reicht. Ein Riesengroßes Danke auch an meinen Servicemann, er ist der Allerbeste.“

Mikaela Shiffrin: „Es war richtig die Abfahrt gestern nicht zu fahren. Es war eine gute Entscheidung, da ich eine Pause gebraucht habe. Ich habe die Energie gebraucht, um heute auch im Slalom eine gute Leistung zu zeigen. In der heutigen Kombi-Abfahrt hatte ich oben einen Fehler, wo ich viel Zeit liegen gelassen habe. Michelle hat einen tollen Slalom gezeigt und sie hat sich das Gold hundertprozentig verdient. Mein Fazit zu den Olympischen Spielen ist positiv. Durch die vielen Verschiebungen war es für mich nicht so einfach. Gold im Riesenslalom war toll, einen Tag später beim Slalom war ich sehr müde. Mental und körperlich hat einfach nicht zusammengepasst. Hier bei der Kombination wollte ich mich gutfühlen. Ich hab ein paar Fehler gemacht, und es hat nicht perfekt funktioniert. Aber ich hatte meinen Spaß.“

Wendy Holdener: „Die Ausgangslage war heute anders als wie bei der Ski-WM 2017 in St. Moritz. Ich war nach der Abfahrt weithinten und musste alles riskieren. Beim Start war ich schon sehr am Limit. Danach habe ich mich nicht mehr so wohlgefühlt. Ich dachte nicht dass es sich noch ausgeht. Das Warten im Ziel war schon hart. Dafür bin ich jetzt um so glücklicher. Michelle ist einen sehr guten Slalom gefahren. Im letzten Jahr stand ich ganz oben, heute sie, und das schönste ist, dass wir bei der WM und bei Olympia gemeinsam auf dem Podest standen.“  

 

 

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