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Thomas Dreßen brennt auf sein Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen

Thomas Dreßen brennt auf sein Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen
Thomas Dreßen brennt auf sein Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen – Am Wochenende gastiert der Skiweltcup der Herren in Garmisch-Partenkirchen. Viele deutsche Schlachtenbummler werden vor Ort sein, und man kann davon ausgehen, dass nach dem Sensationssieg von Thomas Dreßen auf der „Streif“ noch mehr kommen werden. Der 24-Jährige weiß, dass nichts mehr so ist, wie es vorher war.

Während in Kitzbühel das Drumherum mit Weißwurstparty, Glanz und Gloria für die VIPs oftmals wichtiger ist als der Kampf um Hundertstelsekunden, ist in Garmisch-Partenkirchen das Sportliche wohl eher im Vordergrund. Der Skirennläufer aus Mittewald, der bei seiner oberösterreichischen Freundin wohnt, wird sich mit einer neuen Rolle zurechtfinden müssen.

Dreßen ist nun jetzt bei jeder Abfahrt als Mitfavorit zu sehen, und da ist es fast einerlei, ob es sich dabei um das Rennen in Garmisch-Partenkirchen oder um jenes um olympisches Edelmetall in Südkorea handelt.

Nichtsdestotrotz weiß der 24-Jährige auch, dass es im Leben mehr gibt als nur der Skirennsport. Vor 13 Jahren verlor er seinen Vater durch einen tragischen Unfall. Die Nummer 44 (D ist der vierte Buchstaben im Alphabet, 44 = Dirk Dreßen) ist sein Markenzeichen, und irgendwie wird der Vater, der „von oben“ seinem Sohn die Daumen drückt, stolz sein. Denn es war ein Traum von Dirk Dreßen, dass sein Sohn im Weltcup fährt.

Früher schaute man nur auf Fritz Dopfer und Felix Neureuther. Aber seit Mathias Berthold als Herren-Cheftrainer das Zepter schwingt, und man seit dieser Zeit eine Abfahrtsmannschaft beim DSV aufbaut, ging die Rechnung auf. Dreßen landete schon im November 2017 auf der Birds of Prey auf dem Podest. Lange feiern konnte er nicht, denn eine Woche später verunglückte das DSV-Talent Max Burkhart im Blütenalter von 17 Jahren bei einem Trainingssturz in Kanada.

Und dass die Gefahr immer dabei ist, ist klar. Aber man muss das irgendwie ausblenden, berichtete der Südtiroler Peter Fill. Dessen ungeachtet will Dreßen weiter erfolgreich sein, und das am liebsten vor heimischer Kulisse in Garmisch-Partenkirchen. Sein größter Fan wird „von oben“ zuschauen. Garantiert!

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner
Quelle: www.sportnews.bz

 

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