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Aksel Lund Svindal gewinnt Abfahrt auf der „Birds of Prey“

Aksel Lund Svindal gewinnt Abfahrt auf der Birds of Prey

Aksel Lund Svindal gewinnt Abfahrt auf der Birds of Prey

Die „Birds of Prey“ hat zum Tanzen geladen, und die besten Speed-Rennläufer der Welt gaben sich die Ehre. Die schnellste Zeit des Tages zauberte Aksel Lund Svindal, der mit Startnummer 1 ins Rennen ging, auf die Raubvogelpiste in Beaver Creek. Der Norweger sicherte sich den Sieg in einer Zeit von 1:40.46 Minuten vor dem Schweizer Beat Feuz (+ 0.15), der die ersten Saisonabfahrt in Lake Louise für sich entscheiden konnte, und dem sensationell schnellen Thomas Dreßen (+ 0.49) aus Deutschland.

Seinen letzter Abfahrts-Weltcup-Sieg feierte Svindal am 16. Januar 2016, bei der Lauberhornabfahrt in Wengen. Der heutige Abfahrtssieg war der vierte und insgesamt der sechste Erfolg in Beaver Creek. Damit zieht er mit dem Österreicher Hermann Maier gleich.

Aksel Lund Svindal: „Die Eins war gut. Man braucht ein bisschen Mut. Wenn du Nummer 1 nimmst und unsicher bist, dann geht das nicht. Ich habe im Training gesehen, dass Matthias, Beat und Kjetil schnell sind. Wenn ich die gleiche Nummer wie sie fahre, dann wird es nichts bringen. Also habe ich Nummer 1 genommen.“

Beat Feuz: Was die Abfahrt anbelangt, passt es auf alle Fälle. Im Super-G habe ich etwas Aufholbedarf. Aksel hat oben das Flachstück deutlich besser gemacht – da hat er mir 4 Zehntel abgenommen. Am Ende bin ich 15 Hundertstel hinten. Seine Schlittschuh-Schritte sind einfach richtig gut – ich konnte das wegen meinem Knie lange nicht trainieren. Aber es war ein gutes Rennen.

Thomas Dressen: „Ich weiß noch gar nicht, was ich sagen soll. Es ist echt ein Traum. Darauf arbeitet man von kleinauf hin, dass man mal aufs Podest kommt. Und jetzt ist es passiert. Die Fahrt war nicht verkehrt. Ich habe schon unter dem Fahren, vor allem im Steilen, gemerkt, dass es mich hindrückt. Da habe ich schon gedacht, dass es schnell ist. Aber das es so schnell ist, hätte ich mir nicht gedacht.“

Beaver Creek präsentierte sich am Samstag von seiner Sahneseite. Blauer Himmel, kein Wind und eine schnelle, knackige Piste. Die guten Bedingungen nutze auch die beiden Südtiroler Christof Innerhofer (+ 0.54) und  Dominik Paris (+ 0.61) die sich, vor dem Super-G Vortagessieger Vincent Kriechmayr (+ 0.71) aus Österreich und DSV Rennläufer Andreas Sander (+ 0.74), auf die Ränge vier und fünf einreihten.

Vincent Kriechmayr: Den Steilhang bin ich gut gefahren, aber die Passage vor dem Flachen bin ich nicht gut gefahren. Da habe ich es vergeigt. Gestern war super, aber heute wollte ich schon nochmal nachziehen.

Die Plätze acht und neun befanden sich, mit Adrien Theaux (+ 0.80) und Johan Clarey (+ 0.96), fest in französischer Hand. Die Top Ten komplettierten der Südtiroler Peter Fill (+ 1.01).

Für Kjetil Jansrud verlief es heute nicht nach Wunsch. Am Ende des Tages klassierte er sich, vor Matthias Mayer (12. – + 1.13) aus Österreich, dem Schweizer Mauro Caviezel (13. – + 1.18), seinem Teamkollegen Aleksander Aamodt Kilde (14. – +1.26) und dem Kanadier Manuel Osborne-Paradies (+ 1.27), auf den elften Platz.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Beaver Creek

 

 

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