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Atle Skaardal und Markus Waldner im FIS-Interview

FIS-Renndirektor Markus Waldner

FIS-Herren-Renndirektor Markus Waldner

Sölden – Die neue Skisaison 2017/18 steht vor der Tür. Die FIS bat die beiden Renndirektoren Atle Skaardal Markus Waldner zum Interview. In Kürze steht die Schneekontrolle auf dem Rettenbachferner ober Solden statt. Alle sind guter Dinge, und auch die Rückmeldungen zahlreicher Teams stimmen positiv. Auf die Neuigkeiten angesprochen, berichtet Skaardal, dass man einen Parallelslalom in Courchevel austrägt. Glücklich ist Waldner, wenn er über die Rückkehr Bormios auf die Weltcuplandkarte spricht. Es werden in dem bekannten norditalienischen Skiort sowohl eine Abfahrt als auch eine Kombination der Männer ausgetragen.

Ferner erleben wir am Neujahrstag einen City Event in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Der Zielraum der Skisprunganlage am Holmenkollen wird in einen Skihang umgewandelt. Die besten 16 Frauen und Männer werden ihr Bestes zeigen. Man ist überzeugt, dass man dem Publikum eine große Show bieten kann. Über den Radius der Riesentorlaufskier bei den Herren wurde schon oft berichtet, und im Ötztal werden wir Ende Oktober sehen, wer bisher am besten mit dieser Neuerung zurechtkommen wird.

Skaardal erzählt, dass die Frage nach der Gesamtweltcupsiegerin in der neuen Saison sehr schwierig ist. Es sind einige verletzte Top-Athletinnen zurückgekommen. So glaubt er, dass aus fünf bis sechs Skirennläuferinnen eine am Ende oben stehen wird. Er will keine Namen nennen und hofft, dass es eine verletzungsfreie Saison geben wird. Bei den Herren legt sich Waldner auf den Franzosen Alexis Pinturault fest. Der Angehörige der Equipe Tricolore ist der kompletteste Fahrer auf der Tour und fährt auf einem konstant sehr guten Niveau. Auch seine Performance in allen fünf Disziplinen stimmt. Wenn er gesund und fit bleibt, wird er am Ende eines langen Olympiawinters die große Kristallkugel in die Höhe stemmen oder große Chancen haben, dies zu tun.

Ferner wurden die beiden FIS-Rennsportdirektoren über die Olympischen Winterspiele in Südkorea und das Debüt des Teambewerbs im Zeichen der fünf Ringe befragt. Der Norweger glaubt, dass das Organisationskomitee einen guten Eindruck aus Pyeongchang vermittelt hat. So wurde es beim Herbst-Meeting der FIS im eidgenössischen Zürich vermittelt. Die Spannung steigt, und er glaubt überdies, dass der Teambewerb einer der Höhepunkte der Spiele sein wird. Waldner, ein Südtiroler, sagt, dass die Testrennen und die Inspektionen fruchtbar waren. Man will alles in Bewegung setzen, dass die Spiele unvergesslich werden.

Die Speedstrecken in Jeongseon und die Strecken für die Technikspezialisten in Yongpyong sind bereit für den olympischen Showdown. Mehr noch: Der alpine Teamevent wird sehr interessant werden. Da die Disziplin neu ist und sich erst etablieren muss, können auch kleine Nationen wie beispielsweise die Slowakei bei den Welttitelkämpfen 2017 im schweizerischen St. Moritz durchaus Edelmetall holen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

FIS-Damen-Renndirektoren Atle Skaardal

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