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FIS-Renndirektor Markus Waldner ist für Kritiken nach der Saison zu haben

FIS-Renndirektor Markus Waldner ist für Kritiken nach der Saison zu haben

FIS-Renndirektor Markus Waldner ist für Kritiken nach der Saison zu haben

Wengen – Im Frühling 2018 steht eine FIS-Sitzung an. Dann wird entschieden, dass die Kombination nach der Ski-WM 2019 in Ǻre bei Großveranstaltungen der Vergangenheit angehören wird. FIS-Renndirektor Markus Waldner erzählt in einem Interview mit der Onlineausgabe der Tiroler Tageszeitung, dass man bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking und bereits ein Jahr zuvor bei den Welttitelkämpfen in Cortina d’Ampezzo einen Parallelbewerb anstelle der Kombination durchführen will.

Gibt es keine Kombination mehr, soll es mehr City Events im Kalender geben. Es schaut in den Augen des Südtirolers lächerlich aus, wenn es nur eine Handvoll Athleten gibt, die in der Abfahrt und im Slalom gut sind. Dass Alexis Pinturault, der dazu zählt, in Wengen nicht teilnimmt, zeigt, dass die Wertigkeit (in den Augen Waldners) nicht da ist.

Auch auf die Kritik von Hannes Reichelt, dass er als Athletensprecher mit Anträgen gegen eine Wand renne, kann Waldner nicht gelten lassen, zumal er laut den Aussagen des Renndirektors nie bei Sitzungen des Executive Boards dabei war. Außerdem hört er diese Kritik nur über die Medien, aber nicht im Gremium, wo darüber offen gesprochen wird. Wenn Reichelt verhindert ist, ist es nach Meinung von Waldner, seine Aufgabe einen Ersatz zu finden.

Ferner sagte Waldner, dass die Verletzung des Deutschen Stefan Luitz nichts mit dem neuen Material zu tun habe. Durch den Schuh wird das Setup aggressiver, und das reizen alle bis ans Limit aus. Man kann die Kurssetzung ändern, aber die Feinabstimmung ist eine Sache der Athleten. Die Kritik am Skiweltverband ist dann zu einfach. Während der Saison ist eine Kritik nicht passend, man muss es am Ende des Winters tun, um Maßnahmen im Sommer und für die nächste Zeit setzen zu können.

Zudem resümierte der Südtiroler, dass Kristoffersen, der nach seinem dritten Rang in Zagreb wie wild um sich fuchtelte, nicht bestraft wird. Mit seinen Aktionen mache er sich lächerlich. Somit muss der Norweger als Athleten-Persönlichkeit noch wachsen. Die FIS kann und will sich hierbei nicht als Polizist aufstellen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.tt.com

 

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