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Josef ‚Pepi‘ Ferstl freut sich über Super-G Sensationssieg auf der Saslong

Josef 'Pepi' Ferstl freut sich über Super-G Sensationssieg auf der Saslong

Josef ‚Pepi‘ Ferstl freut sich über Super-G Sensationssieg auf der Saslong

Mit dem Super-G der Herren wurde heute das Südtiroler Skiweltcupwochenende 2017/18 in Gröden eröffnet. Die Saslong feiert ihren 50. Geburtstag und machte Josef ‚Pepi‘ Ferstl das größte Gast-Geschenk. Der DSV Rennläufer aus Traunstein gewann sein erstes Super-G Weltcuprennen in einer Zeit von 1:35.28 Minuten, mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den beiden Österreichern Max Franz (+ 0.02) und Matthias Mayer (+ 0.10).

Damit hat Josef Ferstl, erstmals nach dem Weltcup-Super-G-Sieg von Markus Wasmeier 1991 in Lake Louise, für den Deutschen Skiverband ein Super-G-Rennen gewonnen. Man sollte aber nicht die Olympische Goldmedaille im Super-G von Markus Wasmeier 1994 in Lillehammer unterschlagen.

Josef Ferstl: „Ich hatte ein gute Fahrt, mal schaun, was rausschaut. Ich denke, die Startnummer war schon ein Vorteil. Ich habe aber auch einen guten Lauf erwischt. Wir sind eine coole Mannschaft, haben einfach Spaß. Das macht Laune, wir sind alle gut drauf. Dass ich gewinnen kann , ist unglaublich. Danke an alle, die an mich geglaubt haben.“

Max Franz: „Die Fahrt war nicht schlecht, aber es sind ein paar Kurven drin, wo die Richtung passen muss. Die waren nicht immer optimal. Es war ein bisschen die Kontrolle mit dabei. Darum sind die zwei Hundertstel natürlich etwas bitter, aber ich hoffe, das Glück kommt irgendwann zurück – vielleicht bei Olympia.“

Matthias Mayer: „Die Sicht war ok, es hat schon gepasst. Ich hatte oben guten Speed, bei den zwei Wellen hat es mich dann gefressen. Man kann es sehr schwer einschätzen, wie es über die Wellen geht. Das Material hat aber gestimmt, das stimmt mich für die Abfahrt positiv. Ein bisschen wurmen tut es mich aber schon.“

Alexsander Aamodt Kilde (+ 0.22) fehlten für den Sprung auf das Podest lediglich 12 Hundertstelsekunden. Der Norweger reihte sich vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr (5. Platz – + 0.30) und Andreas Sander (6. – + 0.38) auf dem 4. Rang ein.

Vincent Kriechmayr: „Die Sicht war gut, die Piste super. Mir ist es ein bisschen zu leicht von der Hand gegangen, von der Linie wäre mehr Risiko drin gewesen. Es war kein schlechtes Rennen, aber ich war überrascht, dass es keine bessere Zeit war.“

Als bester Südtiroler musste sich Peter Fill (+ 0.52), hinter dem Franzosen Adrien Theaux (7. – + 0.39), mit dem achten Rang begnügen.

Alles andere als zufrieden waren die norwegischen Mitfavoriten Aksel Lund Svindal (+ 0.60) und Kjetil Jansrud (+ 3.11). Während sich Svindal auf Platz neun noch über Weltcuppunkte freuen konnte, reihte sich sein Teamkollege Jansrud, nach einem Fahrfehler, außerhalb der Weltcuppunkte ein.

Die Top Ten komplettierte als bester Schweizer Beat Feuz (+ 0.71), der sich mit Platz 10 zufrieden geben musste.

Mit einer sehr starken Leistungen zeigte der Österreicher Niklas Köck (+ 0.71) auf, der sich mit Startnummer 37 auf dem elften Rang ein.

Das Rennen wurde nach 38 Rennläufer abgebrochen und zählt. 

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Gröden 2017

 

Skiweltcup Kalender / Termine der Damen Saison 2017/18
& Olympische Winterspiele Ski Alpin 2018

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