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LIVE: Riesentorlauf der Damen in Killington 2017 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Riesentorlauf der Damen in Killington 2017 - Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Riesentorlauf der Damen in Killington 2017 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Killington – Der Riesenslalomwinter begann für die Damen in Sölden. Nun steht im US-Bundesstaat Vermont, genauer gesagt in Killington, die zweite Etappe im Olympiawinter 2017/18 auf dem Programm. Um 16 Uhr (MEZ) verlässt die erste Athletin das Starthaus, die Entscheidung fällt drei Stunden später. Die offizielle FIS Startliste und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Vom Papier her könnte es einen Dreikampf zwischen der Sölden-Siegerin Viktoria Rebensburg aus Deutschland, der französischen Weltmeisterin Tessa Worley und der Hausherrin Mikaela Shiffrin geben. Warum das so ist? Die Erste will den zweiten Saisonsieg einfahren, die Zweite möchte zeigen, was sie kann und die Dritte möchte vor heimischer Kulisse den ersten Saisonsieg holen.

Regensburg ist mit ihrem zwölften Riesenslalom-Erfolg, eingefahren in Sölden, auf den achten Rang in der ewigen Bestenliste geklettert und mit der Liechtensteinerin Hanni Wenzel gleichgezogen. Sie will nun den 13. Erfolg erreichen. Dieser würde ihr den sechsten Platz in der Liste bringen. Dieser wird von Deborah Compagnoni aus Italien und der Schweizerin Sonja Nef geteilt. Dass die DSV-Athletin in Nordamerika gut fahren kann, bewies sie 2011 in Aspen, als sie als Siegerin vom Podest lächelte. Tessa Worley hat im letzten Jahr in Killington gewonnen. Für sie ist es der dritte Erfolg in Nordamerika. In Aspen siegte die Französin 2008 und 2010.

Aber das starke azurblaue Aufgebot, namentlich zu nennen wären Marta Bassino, Sofia Goggia, Federica Brignone und Manuela Mölgg, will als Team überzeugen und in Amerika ein kompaktes Ergebnis erzielen. Vor allem die ewig junge Mölgg hat nach ihrer Halbzeitführung in Sölden und dem dritten Rang am Ende Blut geleckt und will zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Mölgg ist überreif für ihren ersten Sieg. Mit dem dritten Platz im Ötztal ist sie das zehnte Mal in ihrer Laufbahn auf ein Weltcuppodest geklettert. Sollte sie in Killington gewinnen, würde sie die mittlerweile zurückgetretene Österreicherin Elisabeth Görgl überholen. Die „Lizz“ war mit 33 Jahren beim Super-G von Val d’Isère 2014 die bisher älteste Siegerin eines Weltcuprennens; Mölgg ist ein Jahr älter.

Lara Gut aus der Schweiz möchte nach ihrer Verletzung und ihrem Ausfall am Rettenbachferner zeigen, dass sie wieder mithalten kann. Die ÖSV-Damen haben mit den guten Platzierungen von Stephanie Brunner in Sölden und Levi ein neues Zugpferd. Ihre Teamkollegin Eva-Maria Brem, die seit einem Jahr außer Gefecht war, will sich vorsichtig wieder an die Spitze herantasten.

Immer für einen Top-10-Platz gut sind die Schwedin Sara Hector, die Slowenin Ana Drev, die Liechtensteinerin Tina Weirather, die junge Swiss-Ski-Dame Mélanie Meillard, die Wikingerinnen Ragnhild Mowinckel und Nina Haver-Løseth. Vielleicht gelingt der einen oder anderen, aufgezählten Dame ein explosiver zweiter Lauf. Dann könnte sie das Feld ordentlich durcheinanderwirbeln und die eine oder andere, vielleicht selbsternannte Favoritin hinter sich lassen.

2016 gewann, wie erwähnt, Tessa Worley aus Frankreich. Die Norwegerin Nina Løseth und die Italienerin Sofia Goggia freuten sich über die Positionen zwei und drei.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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