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Mikaela Shiffrin ist im ersten Lauf des Slaloms von Lienz nicht zu bremsen

Mikaela Shiffrin ist im ersten Lauf des Slaloms von Lienz nicht zu bremsen

Mikaela Shiffrin ist im ersten Lauf des Slaloms von Lienz nicht zu bremsen

Lienz – Lienz in Osttirol ist der Schauplatz des letzten Slaloms der Damen im Kalenderjahr 2017. Nach dem ersten Lauf führt Mikaela Shiffrin aus den USA in überlegener Art und Weise vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Swiss-Ski-Athletin Wendy Holdener. Sowohl die Nordeuropäerin als auch die Eidgenossin müssen sich im Finaldurchgang etwas einfallen lassen, den der Rückstand auf Shiffrin beträgt mehr als eine Sekunde. Es ist davon auszugehen, dass die US-Dame auch im zweiten Lauf auf dem Schlossberg den Turbo zünden wird. Die FIS-Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie im Menü oben.

Für ihren ersten Lauf benötigt Shiffrin eine Zeit von 51,03 Sekunden. Im ORF-Interview erzählt sie: „Ich habe mich sehr gut gefühlt und keine Fehler gemacht. Ich denke, ich habe einen sehr guten Lauf hingelegt. Es ist schwierig mit den Bedingungen, es wechselt – aber ich denke, ich habe das gut hingekriegt.“

Hansdotter, die 2015 den bisher letzten Torlauf in der Dolomitenstadt für sich entscheiden konnte, liegt 1,14 Sekunden hinter Shiffrin. Holdener (+1,28) hat die dritte Position inne. Die in dieser Saison immer sehr gut fahrende Petra Vlhová (+1,58) aus der Slowakei befindet sich auf Rang vier.

Beste Österreicherin ist Bernadette Schild (+1,70) auf Platz fünf. Ein Podestplatz ist mit einer entsprechend sauberen Fahrt im Finale durchaus im Bereich des Möglichen. Die ÖSV-Dame analysiert ihren ersten Durchgang wie folgt: „Die Piste war überraschend positiv. Natürlich wechselt es, aber im Großen und Ganzen ist es okay. Die Mika hat das wirklich wieder tadellos gemacht, hat einen Super-Zug am Ski gehabt. Ich denke, es wird ein Rennen um Rang 2 – und das ist für mich auch noch möglich.“

Als zweitbeste Schweizerin schwing Mélanie Meillard (+1,71) auf Position sechs ab. Chiara Costazza (+2,05) kennt den Hang in Osttirol gut und hat schon einmal hier gewonnen. Das kurzfristig gestern einberufene Trainingslager im Fassatal hat ihr gut getan; sie befindet sich gegenwärtig auf Rang sieben. Eine durchaus gelungene Fahrt zeigt Christina Geiger (8.; +2,05) aus Deutschland. Die besten Zwölf werden von der Wikingerin Nina Haver-Løseth (+2,08), Geigers Freundin Marina Wallner (+2,09), der jungen Niederösterreicherin Katharina Gallhuber (+2,18) und der Swiss-Ski-Athletin Denise Feierabend (+2,21) vervollständigt.

Gallhuber sagt im Anschluss: „Ich habe probiert, zu pushen. Aber unter dem Fahren habe ich mich gar nicht so gut gefühlt – das geht aber jeder so. Ich hab mir dann gesagt: Riskiere unten – und das ist mir gut gelungen.“

Frech und forsch ist die Fahrweise der mit der Nummer 34 startenden ÖSV-Dame Katharina Liensberger. Mit einem Rückstand von 2,27 Sekunden und Zwischenrang 13 kann die Athletin zufrieden sein. Die Fans sind es allemal. Lena Dürr aus Deutschland reißt als 15. mit zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Shiffrin viel Zeit auf, da aber die US-amerikanische Skirennläuferin in einer eigenen Liga unterwegs ist, ist für die DSV-Starterin im zweiten Lauf einiges drin. Die heuer im Riesentorlauf gut fahrende Tirolerin Stephanie Brunner (+2,68) zeigt mit Rang 18, dass sie auch in der zweiten technischen Disziplin gut unterwegs ist. Die Zillertalerin meint: „Ich bin relativ zufrieden. Natürlich wäre im unteren Hang noch mehr drinnen gewesen, da habe ich mich etwas zu sehr hinten reindrücken lassen. Wir haben noch einen zweiten Lauf, da will ich es noch besser machen.“

Michelle Gisin (+2,69) beendet den ersten Teil ihres Arbeitstages als viertbeste Schweizerin auf Platz 19. Die routinierte Manuela Mölgg (+2,71) aus dem Südtiroler Gadertal hat es nicht weit bis nach Lienz und ist als 20. im Finale sicher dabei. Maren Wiesler (23.; +3,14) aus Deutschland muss im Finale etwas mehr zeigen, um noch eine sehr gute Platzierung im letzten Slalom des Jahres zu erreichen.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Lienz

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

 

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