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Nachdenkliche Anna Veith möchte endlich schmerzfrei sein

© Kraft Foods / Anna Veith

© Kraft Foods / Anna Veith

Rohrmoos – Wenn man das jüngste Interview mit Anna Veith in der Onlineausgabe der Neuen Kronenzeitung liest, merkt man, dass die österreichische Skirennläuferin nachdenklich ist. Vor zwei Monaten ließ sie sich nach der chronischen Entzündung der Patellasehne im linken Knie operieren. Schenkt man der zweifachen Gesamtweltcupsiegerin Glauben, befindet sie sich im Soll. Sie ist froh, sich für den chirurgischen Eingriff entschieden zu haben und weiß, dass sie Geduld braucht.

Ende Oktober plant Veith wieder ihre Schnee-Rückkehr. Sie erzählt auch, dass Sölden unrealistisch und somit ein Start beim Weltcupopening am Rettenbachferner kein Ziel ist. Jeden Tag spult sie eine intensive Einheit und Therapie ab, die kräftezehrend ist. Doch die Salzburgerin gibt nicht so schnell auf. Sie möchte unbedingt wieder schmerzfrei sein. Sie berichtet auch, dass Olympia für sie noch weit weg ist. Dem im Oktober  2015 schwer verletzten Knie geht es einigermaßen gut, obwohl es einen Riss gibt, bei der die Nerven getrennt wurden und die 28-Jährige kein Gespür mehr hat.

Nachdenklich ist Veith, auch wenn sie der dritte Rang in Cortina d’Ampezzo motiviert hat. Außerdem berichtet sie, dass der Schmerz einen auffrisst, wenn man nicht erfolgreich ist. Die Erfolge früherer Zeiten haben alles überstrahlt. Fast scheint es so, als ob zur nachdenklichen Phase auch eine kleine melancholische dazugekommen ist. Wir hoffen, dass die Österreicherin weiterhin gute Unterstützung erfährt und ein sicheres Umfeld hat, welches sie auffängt, wenn etwas nicht so nach Wunsch verlaufen sollte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

 

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