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Sara Hector sieht ein Licht am Ende des Tunnels

© Gerwig Löffelholz / Sara Hector (SWE)

© Gerwig Löffelholz / Sara Hector (SWE)

Maribor-Marburg/Flachau – Seit mehr einem Jahr fehlt die schwedische Skirennläuferin Sara Hector im Weltcup. Die Nordeuropäerin, die sich beim Heim-Riesentorlauf in Åre im Dezember 2015 schwer am Knie verletzte, will nun wieder angreifen. So hofft sie am Wochenende auf einen Einsatz in Slowenien.

Sara Hector fühlt sich, nach einer langen Reha-Phase und einem intensiven Aufbauprogramm, bereit für ihr Comeback. Der 24-Jährige aus Sandviken ist jedoch bewusst dass sie viele kleine Schritt machen muss, bis sie wieder an die Leistungen vor ihrer Verletzung anknüpfen kann.

Nach so einer schweren Verletzung ist ein Herantasten mehr als nur notwendig. Sie beginnt fast von vorne und hofft auf das Selbstvertrauen, das sie mit guten Resultaten erlangen kann. Für die Rennen in Maribor-Marburg und in Flachau wurde sie vom schwedischen Verband nominiert. Alle sind glücklich, dass sie wieder auf den Skiern steht und Rennen bestreiten kann. Die Erwartungshaltungen sind nicht hoch, denn der Unterschied zur unverletzten Konkurrenz wird noch groß sein. Aber das Dabeisein ist bekanntlich derzeit alles.

In rund einem Monat beginnt in St. Moritz die Ski-Weltmeisterschaft. Geht es nach den Verantwortlichen des schwedischen Ski-Verbandes, wurde noch keine Entscheidung getroffen, ob die Athletin in der Schweiz dabei sein wird oder nicht. Hector ist jedoch wettbewerbsfähig und wenn die Leistungen stimmen, soll sich auch Teil des weltmeisterlichen Drei-Kronen-Teams sein.

Maribor (SLO)
– Sa., 07.01.2017, 09:15/12:15 Uhr (MEZ): Riesenslalom Damen (RS)
– So., 08.01.2017, 09:15/12:15 Uhr (MEZ): Slalom Damen (SL)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.svt.se

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