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Sofia Goggia freut sich über Heim-Abfahrtssieg in Cortina

Sofia Goggia gewinnt Freitagsabfahrt in Cortina d'Ampezzo

Sofia Goggia gewinnt Freitagsabfahrt in Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo – Am heutigen Freitag wurde in Cortina d’Ampezzo die erste von zwei Abfahrten der Damen ausgetragen. Dabei siegte die Italienerin Sofia Goggia in einer Zeit von 1.36,45 Minuten. Die US-Damen Lindsey Vonn (+0,47) und Mikaela Shiffrin (+0,84) schwangen auf den Rängen zwei und drei ab.

Goggia beschrieb ihre Fahrt wie folgt: „Ich hatte keinen perfekten Lauf, hatte ein bisschen Angst – vor allem der Startteil war schwierig zu fahren. Ich habe ein paar Fehler gemacht, aber habe wie immer versucht, alles zu riskieren. Wenn Lindsey den Fehler nicht macht, dann gewinnt sie das Rennen. Aber so bin ich die Glückliche. Am Start wollte ich mir keine Läuferin ansehen. Nach zwei Trainingsläufen bin ich im Kopf bei meiner Linie – die wollte ich heute umsetzen. Es war aber etwas schwierig mit der Sicht. Ein Sieg daheim – das ist super-cool!“

Vonn berichtete über ihren Tag: „Leider habe ich den Fehler gemacht. Ich habe da einen Schlag bekommen, Gottseidank bin ich nicht im Netz gelandet. Aber ich weiß, ich kann viel schneller sein. Es war aber auch ein trauriger Tag heute, denn es war Julias letzter Tag im Weltcup. Es ist traurig, dass Julia aufhört. Ich musste im Ziel weinen – wir sind seit über 20 Jahren zusammen.“

Shiffrin sagte im ORF-Interview: „Es hat viel Spaß gemacht, ich mag diese Piste. Ich bin hier zum ersten Mal in der Abfahrt gefahren, habe in den letzten Tagen viel gelernt. Es ist eine perfekte Abfahrtsstrecke. Du brauchst technisches Können, aber auch Taktik. Ich fühle mich immer wohler in der Abfahrt.“

Lara Gut aus der Schweiz verpasste als Vierte nur um 0,09 Sekunden den Sprung auf das Podest. Beste Österreicherin wurde Nicole Schmidhofer (+0,99), die auf den fünften Platz kam. Die ÖSV-Starterin sagte: „Ich bin voll froh. Es war endlich wieder richtiges Skifahren von mir. Letzte Woche war ich schon sehr niedergeschlagen, da hat es überhaupt nicht funktioniert. Heute war es mit der Sicht schwierig. In der Zielkurve liegen zwei Zehntel – das sind die zwei Zehntel, die mir jetzt aufs Podest fehlen.“

Auf Rang sechs klassierte sich die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+1,09). Drittbeste US-Athletin wurde Jacqueline Wiles (+1,13), die als Siebte Vizeweltmeisterin Stephanie Venier (+1,25) aus Österreich auf Rang acht verwies.

Die besten Zehn wurden von der Deutschen Kira Weidle (+1,47) und der Südtirolerin Hanna Schnarf (+1,64) komplettiert. Die ÖSV-Athletinnen Ramona Siebenhofer (+1,84), Anna Veith (+1,85) und Cornelia Hütter (+2,02) rissen auf den Positionen zwölf, 13 und 16 viel auf die azurblaue Triumphatorin auf.

Veith resümierte ihren 13. Platz so: „Von der Leistung her war es im oberen Teil sehr gut, da hatte ich immer Probleme in den letzten Jahren. Aber den Teil, wo ich eigentlich stark bin, habe ich nicht gut erwischt. Und das hat sich dann unten weitergezogen. Es wäre sicher noch mehr drinnen. Wenn man den Boden nicht sieht, dann kommt es einem noch schneller vor und man muss sich noch mehr überwinden. Aber das hatten alle.“

Die Grödnerin Verena Stuffer (14.; +2,01) kann sich über jede Menge Weltcuppunkte freuen. Die Eidgenossin Jasmine Flury (+2,01) belegte den 15. Platz. Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+2,10) landete außerhalb den besten 15. Emotionen bot die US-Amerikanerin Julia Mancuso, die bei ihrem 399. und letzten Weltcupstart im Zielraum von ihren erfolgreichen Teamkolleginnen mit einer Sektdusche empfangen wurde.

Mancuso berichtete im Anschluss: „Abschied nehmen ist immer schwierig. Der Weg zurück war sehr hart, ich wollte wieder Rennen fahren, zu den Olympischen Spielen – aber das ist mir nicht gelungen. Cortina ist mein Lieblingsort im Weltcup – und ich konnte noch meinen neuen Rennanzug zeigen. Es waren sehr schöne Jahre im Weltcup, ich habe viele Freundschaften geknüpft. Das schönste war natürlich der Olympiasieg, das ist mit nichts zu vergleichen. Aber ich durfte auch die Welt bereisen.“

Nicht ins Ziel kamen u.a. die Österreicherin Christine Scheyer, die Schweizerin Michelle Gisin, die routinierte Italienerin Federica Brignone und die DSV-Starterin Michaela Wenig. Die nächste Abfahrt (die heutige gilt als Ersatz für jene in Val d’Isère) findet morgen statt. Ort des Geschehens ist abermals die selektive Olimpia delle Tofane in Cortina d’Ampezzo.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo

 

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