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Susanne Weinbuchner tritt vom Leistungssport zurück

© HEAD / Susanne Weinbuchner

© HEAD / Susanne Weinbuchner

Susanne Weinbuchner vom SC Lenggries beendet ihre Karriere als alpine Skirennfahrerin. Die 25-Jährige möchte sich fortan auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren.

„Ich habe mich mit großem Engagement und eigenverantwortlich auf die vergangene Saison vorbereitet. Mein Ziel war es, im Weltcup wieder Fuß zu fassen, um mich im kommenden Winter für die Olympischen Spiele qualifizieren zu können. Das ist mir leider nicht gelungen, und ich muss akzeptieren, dass sich dieser Traum nicht mehr realisieren lässt“, sagt Susanne Weinbuchner. „Ich habe deshalb beschlossen, meine Karriere als aktive Skirennfahrerin zu beenden und möchte mich nun auf meine berufliche Zukunft konzentrieren. Dieser Entschluss fiel mir sehr schwer, weil mir das Rennfahren Leidenschaft und Erfüllung zugleich war. Allen, die mich in meinem Tun unterstützt haben, Skiclub, Sponsoren, Fans und ganz besonders meiner Familie, danke ich ganz herzlich.“

Karriere in der Nationalmannschaft

Ihre sportliche Laufbahn begann Susanne Weinbuchner als alpine Skirennfahrerin im SC Lenggries. Dort wurde sie gefördert und schaffte den Sprung in die Auswahlmannschaft, ehe sie ein Kreuzbandriss zurückwarf. Nach zwei Jahren im Bayerischen Landeskader wurde sie aufgrund ihrer Leistungen in den Nationalkader berufen.

Sternstunde in Sölden und Verletzungen

Mit dem zwölften Rang im Riesenslalom von Sölden 2012 stellte Susanne Weinbuchner beim ersten Weltcup-Einsatz ihrer Karriere ihr Potenzial eindrucksvoll unter Beweis. Leider warf die fünffache Deutsche Meisterin ein weiterer Kreuzbandriss in ihrer Entwicklung zurück. Zwar kämpfte sich die Bundespolizistin auch nach dieser insgesamt dritten Knieverletzung wieder zurück und konnte in den Jahren 2014 – 2017 insgesamt viermal auf das Podest im Europacup fahren. Am Ende des Winters aber, gelang es Susanne nicht mehr, die Kaderkriterien zu erfüllen.

Pläne für die Zukunft

Dem Sport möchte Susanne Weinbuchner nach Beendigung ihrer Karriere weiter treu bleiben. „Ich kann gar nicht anders, als weiterhin viel Sport zu treiben. Denn das Skifahren ist meine große Leidenschaft. Ab dem kommenden Herbst aber liegt der Schwerpunkt auf meiner Tätigkeit als Bundespolizistin.“

Wolfgang Maier, DSV-Sportdirektor

„Mit Susanne Weinbuchner beendet eine langjährige Kader-Athletin und engagierte Rennfahrerin ihre Karriere. Leider wurde Susanne immer wieder durch Verletzungen in ihrer Entwicklung zurückgeworfen. Wir wünschen Susanne für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass sie unserem Sport auch in Zukunft weiter treu bleiben wird!“

 

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