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LIVE: 2. Abfahrtstraining der Damen in Cortina d’Ampezzo, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Gerwig Löffelholz  /  LIVE: 2. Abfahrtstraining der Damen in Cortina d'Ampezzo, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Gerwig Löffelholz / LIVE: 2. Abfahrtstraining der Damen in Cortina d’Ampezzo, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Cortina d’Ampezzo – Am morgigen Freitag findet das zweite Training der Damen im Hinblick auf die Abfahrt in Cortina d’Ampezzo statt. Um 10.15 Uhr (MEZ) geht’s los! Die offizielle FIS-Startliste – gleich nach Eintreffen – und den FIS Liveticker finden Sie im Menü oben!

Beim 1. Abfahrtstraining auf der „Olimpia delle Tofane“ am Donnerstag erzielte die dreifache Saisonsiegerin Ilka Štuhec aus Slowenien, in 1:38.22 Minuten die Tagesbestzeit. Auch Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut (+ 0.05) aus der Schweiz fühlte sich auf Anhieb auf der WM-Strecke von 2019 wohl und beendete die erste Trainingseinheit vor der US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+ 0.22) auf Platz zwei.

Auf Rang vier klassierte sich die Grödnerin Verena Stuffer (+0,43), die mit der hohen Nummer 28 ins Training gegangen war. Dahinter reihte sich die Italienerin Federica Brignone (+0,61), die vor kurzem die Riesentorlaufpremiere am Kronplatz gewann, ein. Sechste wurde Vonns Teamkollegin Laurenne Ross (+0,94). Den siebten Platz teilten sich die Italienerin Sofia Goggia und die Schwedin Kajsa Kling (+ je 0,96). Einen durchaus sehenswerten Probelauf zeigte die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die um 1,24 Sekunden langsamer als Štuhec war und die neuntbeste Zeit in den Schnee krallte.

Beste DSV-Dame wurde Viktoria Rebensburg (+1,25) als Zehnte. Die Schweizerin Fabienne Suter war nur um eine Hundertstelsekunde langsamer als die Deutsche. Als Elfte verpasste sie lediglich um einen Wimpernschlag einen Rang unter den besten Zehn. Nicole Schmidhofer (+1,55) schwang als beste Österreicherin auf Position zwölf ab.

Die Speedrennen auf der „Olimpia delle Tofane“ sind immer etwas Besonderes. Die Strecke ist eine Herausforderung für die schnellen Damen, zumal sie technisch anspruchsvoll und auch fordernd ist. Cortina d’Ampezzo, das einst zu Südtirol zählte und seit 1923 zur Nachbarprovinz Belluno gehört, ist ein Wintersport par excellence.

So wurden schon in den 30-er-Jahren des letzten Jahrhunderts dort Weltmeisterschaften ausgetragen. Eine weitere Auflage der WM wurde 1941 – inmitten des Zweiten Weltkrieges – durchgeführt. Nach dem Ende des Krieges erklärte die FIS jedoch dieses Ereignis bei einem Kongress nachträglich für ungültig. Politische Umstände konnten keine Weltmeisterschaft im Wortsinn austragen, da nur neben dem Gastgeberland Italien das Deutsche Reich, Bulgarien, Finnland, Schweden, Norwegen, Jugoslawien, Rumänien, die Schweiz und Ungarn teilnahmen. Alle gewonnenen Medaillen verloren den Status und werden nicht mehr gezählt.

1956 – also in der Blüte des Wiederaufbaus – freute sich Cortina d’Ampezzo über die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele. Dabei wurde der unvergessene Toni Sailer zum Star. Drei Goldmedaillen konnte er sein Eigen nennen.

Zur Abfahrt selbst: Der Start liegt unterhalb des Dreigestirns der Tofanen bei der Pomedes-Schutzhütte. Die Strecke weist bereits im oberen Teil mit dem Tofanaschuss schon die erste richtige Schlüsselstelle auf. Das ist ein sehr steiler Hang neben einem großen Felsen. Nach der Rechtskurve beim Rifugio Duca d’Aosta führt die Piste durch den Wald. Nach einer Linkskurve mit einem Sprung finden wir die beiden Geländeübergänge Primo Muro (erste Mauer) und Secondo Muro (zweite Mauer) mit dem Riesenslalom-Start.

Zudem finden wir auch die Traverse Diagonale und die S-Kurve La grande S (das große S), die auch sehr anspruchsvoll sind. Nach der Passage Bus de ra Palses verlässt die Athletin wieder den Wald, ehe es zum Ziel kommt. Doch davor muss die Skirennläuferin je eine langgezogene Links- und Rechtskurve meistern. Nach rund 1,35 bis 1,40 Minuten erreicht die Sportlerin das Ziel.

1969 war Cortina d‘Ampezzo erstmals Schauplatz eines Weltcuprennens. Die Abfahrt damals ging an Josef Misch aus der Schweiz. Fünf Jahre später durften erstmals die Frauen ran. Hier triumphierte die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll.

Speed Queen Renate Götschl gewann auf der Tofana zehn Weltcuprennen. Jetzt regiert jedoch eine neue Königin: Lindsey Vonn aus den USA. Sie hat im letzten Jahr den Rekord auf elf Weltcupsiege nach oben geschraubt.

Im Vorjahr gewann die US-Amerikanerin Lindsey Vonn die samstägliche Abfahrt, gefolgt von der Kanadierin Larisa Yurkiw und Lara Gut aus der Schweiz. Auch beim Super-G am Sonntag hatte Vonn die Skispitzen vorne. Rang zwei sicherte sich die Liechtensteinerin Tina Weirather von der deutschen Viktoria Rebensburg.

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