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LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Gerwig Löffelholz / © Gerwig Löffelholz / LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Gerwig Löffelholz / LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Garmisch-Partenkirchen – Im bayerischen Garmisch-Partenkirchen stehen nun zwei Weltcupabfahrten der Herren auf dem Programm. Die erste, die morgen Freitag ab 13.05 Uhr (MEZ) stattfindet, ist als Ersatzrennen für den abgesagten Klassiker am Lauberhorn in Wengen anzusehen, während die zweite am Samstag die reguläre ist. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben!

Spannend wird die Entscheidung allemal werden, denn, rechnet man den leider nicht an den Start gehenden Aksel Lund Svindal aus Norwegen mit dazu, die ersten neun Athleten in der Abfahrts-Disziplinenwertung sehr dicht beieinander liegen. Kitz-Sieger Dominik Paris und Steven Nyman aus den USA trennen nur 40 Zähler!

Paris, im Vorjahr in Garmisch 13., hat die Führung in der Disziplinenwertung also inne. Nach seinem Erfolg in Kitzbühel will er auch auf der Kandahar erfolgreich sein. Im einzigen Training hat er nicht die ganzen Reserven gezeigt und eher geblufft. In den anderen Saisonrennen belegte er die Positionen 7 und 25. So ganz konstant schaut das nicht aus, aber am Ende nimmt ihm die goldene Gams niemand.

Sein Landsmann Peter Fill liegt nur drei Punkte zurück. Er hat im Vorjahr die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung für sich entschieden. Auf der „Streif“ landete der Neffe von Oberspatz Norbert Rier auf Rang vier. Beim Saisonauftakt in Val d’Isère fuhr er als Zweiter aufs Podest. Nicht nach Wunsch lief mit Platz 22 der Ritt vor heimischer Kulisse auf der „Saslong“ in Gröden.

Adrien Théaux (131) aus Frankreich überzeugte mit den Plätzen 5, 4 und 7. Er hat das Zeug, auch in Garmisch ein gutes einstelliges Ergebnis zu erzielen. Vielleicht fährt er auch aufs Podest.

Erik Guay (125) aus Kanada wurde vor sechs Jahren hier in Garmisch-Partenkirchen Abfahrtsweltmeister. Schon das ist ein Beweis, dass ihm die Strecke entgegenkommt. Die bisher in diesem Winter eingefahrenen Resultate 6, 5 und 6 zeugen von der Konstanz und fahrerischen Klasse des Kanadiers.

Der Wikinger Kjetil Jansrud (122) erlebte einen etwas komischen Saisonverlauf. In Val d’Isère konnte ihm kein Gegner das Wasser reichen, ehe er in Gröden nur Zwölfter wurde. In Kitzbühel erlebte der Norweger eine seiner schwärzesten Stunden im Speedbereich; denn man kann behaupten, dass Position 36 gewiss nicht das Gelbe vom Ei ist. Mal sehen, wie er sich in Garmisch-Partenkirchen schlägt. Vor einem Jahr gab es lediglich Platz 17.

Gröden-Sieger Max Franz (110) aus Österreich enttäuschte beim Saisonauftakt in Frankreich als 21. Auf der „Saslong“, umrahmt von majestätischen Bergen der ladinischen Dolomiten, wurde er von niemandem bezwungen. Beim Heimrennen in Kitzbühel schied er aus.

Auf der „Streif“ knallte der cisalpine Skirennläufer Valentine Giraud Moine (106) zwei Tage vor seinem 25. Geburtstag die zweitbeste Zeit in den Schnee. Es bleibt abzuwarten, ob er auch auf der Kandahar eine ähnliche Überraschung auf Lager hat. Beim Heimrennen in Val d’Isère Anfang Dezember 2016 wurde er Zehnter, während er in Gröden als 38 keine Punkte sammeln konnte.

Steven Nyman (102) aus den USA fuhr in den bisherigen drei Abfahrten auf die Ränge 15, 3 und 10. Zu den zwei mittelmäßigen Platzierungen gesellt sich der ausgezeichnete dritte Platz, den er auf der „Saslong“, fraglos seine Lieblingsstrecke, herausfuhr.

Für eine gute Platzierung wollen auch die anderen Österreicher wie etwa Matthias Mayer, Hannes Reichelt und Vincent Kriechmayr sorgen.

Manuel Osborne-Paradis, seines Zeichens Guays Mannschaftskollege, hat als Dritter im Training aufgezeigt.

Die Schweizer wollen im letzten Rennen vor der Heim-WM aufhorchen lassen. „Skispringer“ Beat Feuz, Carlo Janka und Patrick Küng steuern eine Top-Platzierung an, die als Ansporn und Motivation vor dem Großevent in St. Moritz angesehen werden kann.

Die DSV-Athleten und Hausherren Andreas Sander und Josef Ferstl wollen ihre Leistungen vom Probelauf auch im Rennen umsetzen und ihre Fans erfreuen. Erfreulich ist auch die Rückkehr von Tobias Stechert, der in Garmisch-Partenkirchen sein Comeback feiert.

Und selbst Aleksander Aamodt Kilde, der im einzigen gezeiteten Training seinen Landsmann Jansrud deklassierte, hat alle Chancen auf einen Podestplatz, vielleicht sogar auf den Sieg. Das wäre dann die Titelverteidigung auf der Kandahar.

Der Slowene Boštjan Kline, der auch in diesem Jahr ein gutes Rennen fahren wird, landete vor Feuz auf Platz zwei.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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