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Der Riesentorlauf von Val d’Isère geht an Alexis Pinturault

Der Riesentorlauf von Val d’Isère geht an Alexis Pinturault

Der Riesentorlauf von Val d’Isère geht an Alexis Pinturault

Val d’Isère – Der französische Skirennläufer Alexis Pinturault hat in einer Zeit von 1.51,18 Minuten sein Heimrennen in Val d’Isère für sich entschieden. Er freute sich natürlich und sprach: „Ein Heimsieg ist immer etwas ganz Besonderes. Ein Rennen zu gewinnen ist immer schön. Es war heute sehr, sehr schwierig. Man hat gesehen, Marcel hat sehr viel riskiert, aber Fehler gemacht. Ich denke, es wird heuer wieder ein sehr, sehr harter Kampf. In Beaver Creek war es schwierig, da hatte ich Probleme mit der Abstimmung. Dort war es auch ein anderer Hang, flacher. Wenn es steiler ist, dann geht es besser.“

Auf Platz zwei klassierte sich der Deutsche Stefan Luitz. Sein Rückstand auf den triumphierenden Mann der Equipe Tricolore betrug 0,28 Sekunden.

Marcel Hirscher (+0,54) aus Österreich schwang als Dritter ab. Der Halbzeitführende berichtete im Anschluss: „Ein deppata Eigenfehler – zum Ärgern. Ich bin oben die rundere Linie gefahren und hab einen Schlag mitgenommen. Aber ich muss mich über mich selber ärgern, es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich mit der Hand einfädle. Natürlich bin ich da, dass ich alles riskiere und probiere. In Beaver Creek ist das aufgegangen. Mit dem Knöchel bin ich eigentlich happy – der Fuß hält auch unter extremsten Bedingungen. Es ist sicher beim Setup noch Luft nach oben – aber auch bei mir selber auch. Man kann immer noch mehr rausholen. Aber es ist mein eigener Kaffee.“

Mathieu Faivre (+0,78) belegte vor heimischer Kulisse den vierten Rang. Der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,90) musste mit dem fünften Platz zufrieden sein. Glücklich kann sich der DSV-Starter Alexander Schmid (+1,01) nennen. Mit Position sechs buchte er eine Fahrkarte mit Endstation Pyeongchang, einlösen kann er sie im Februar 2018.

Der Kroate Žan Kranjec (+1,10) wurde Siebter. Auf Platz acht sehen wir mit Manuel Feller (+1,66) den nächsten Österreicher. Der Tiroler analysierte sein Ergebnis: „Bei der Kuppe, bei der ich vorher den Fehler gemacht habe, habe ich jetzt viel Respekt gehabt. Aber es ist nicht einfach heute. Der untere Teil war sehr gut. Und dann ist das Ergebnis für den ‚Bock‘ aus dem ersten Durchgang sehr gut.“

Hinter dem auf Rang neun fahrenden Schweden Matts Olsson (+1,73) schwang Thomas Fanara (+1,96) als drittbester Franzose auf Position zehn ab. Die Schweizer Justin Murisier (+2,16), Gino Caviezel (+2,75), Elia Zurbriggen (+3,32) und Luca Aerni (+3,66) fuhren auf die Ränge elf, 15, 21 und 26. Der routinierte Südtiroler Florian Eisath (+2,39) kam als Zwölfter ins Ziel. Dank der viertbesten Laufzeit im Finale katapultierte sich US-Boy Ted Ligety (+2,76) von Position 30 noch auf Rang 16.

Der Österreicher Marco Schwarz (+2,78) beendete seinen Arbeitstag auf Platz 17 und meinte im ORF-Interview: „Den zweiten Lauf habe ich nicht so schlecht erwischt. Es tut gut, da immer weiter nach vor zu kommen. Das Riesentorlauf-Training hat sich ausgezahlt – so kann es weitergehen.“

Der erfahrene Ladiner Manfred Mölgg (+3,44), der heute auf Position 24 abschwang, hofft, dass es im morgigen Slalom besser läuft. Michael Matt (+3,59) vom Arlberg krallte sich den 25. Platz. Bleibt noch das Ergebnis des Südtirolers Riccardo Tonetti. Er wurde mit mehr als vier Sekunden Rückstand auf „Pintu“ 28.

Apropos Südtirol: Am Sonntag in einer Woche findet in Südtirol, genauer gesagt auf der berühmt-berüchtigten Gran Risa im Gadertal, einen Steinwurf vom Heimathaus von Manfred Mölgg, der nächste Riesenslalom stat. Für Spannung ist also gesorgt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Val d’Isere

 

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