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Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Slalomklassiker in Madonna di Campiglio

Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Slalomklassiker in Madonna di Campiglio

Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Slalomklassiker in Madonna di Campiglio

Madonna di Campiglio – Der Österreicher Marcel Hirscher hat nach dem ersten Lauf im Slalom von Madonna di Campiglio die Nase vorn. Der Russe Alexander Khoroshilov zeigt ein gutes Rennen und befindet sich gegenwärtig auf Position zwei. Der Schweizer Luca Aerni hat zur Halbzeit den dritten Rang inne. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie im Menü oben.

Hirscher, der den 49. Weltcupsieg ansteuert und für seine Halbzeitführung eine Zeit von 48,46 Sekunden benötigt, meint im ORF-Interview: „Es ist sehr gut gegangen. Einmal eine richtige Fett’n gehabt – da hat es mir die Stange auf die richtige Seite geschlagen. Im zweiten Durchgang wird sich die Piste sicherlich verändern, mal schauen, wie ich damit zu Recht komme. Dass Henrik doch so weit zurück ist, hat mich schon überrascht. Ich hätte ihn hier stärker eingeschätzt. Aber wie wir ihn kennen, wird er noch zulegen können.“

Khoroshilov (+0,23) landete vor Aerni (+0,37); letzterer kann als Dritter im Finale noch einen Zacken zulegen und sogar für eine Überraschung sorgen. Auf Rang vier befindet sich der Südtiroler Manfred Mölgg (+0,44), der im Finale noch aufs Podest fahren will. Hinter dem Gadertaler schwingt der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,49) auf Platz fünf ab. Der Nordeuropäer betont: „Ich hatte kein gutes Gefühl. Aber so ist es halt – 49 Hundertstel Rückstand. Mit einem wirklich guten zweiten Lauf schauen wir mal.“

Aernis Mannschaftskollege Daniel Yule (+0,53) hat die sechste Position inne. Sehr gut präsentierte sich der ÖSV-Mann Christian Hirschbühl (+0,58), der mit der Startnummer 22 noch auf Rang sieben gefahren ist. Der Kärntner berichtet im Gespräch: „Für mich war das so nicht zu erwarten. Ich habe schon gemerkt, dass Zug am Ski ist – aber dass es für den siebten Zwischenrang reicht, hätte ich nicht gedacht.“

Der Wikinger Sebastian Foss-Solevåg (+0,59) belegt den achten Platz. Dahinter runden der Tiroler Manuel Feller (+0,75) und der Brite Dave Ryding (+0,75) die besten zehn des ersten Durchgangs des heutigen Nachttorlaufs im Trentino ab. Der Österreicher betont im Interview: „Das Knie war überhaupt kein Problem, davon bin ich aber ausgegangen. Der Lauf war solide, dafür dass ich zwei Mal nicht im Ziel war und die letzte Woche nix trainiert habe. Jetzt heißt es im zweiten Lauf noch etwas zulegen.“

Der Kärntner Marco Schwarz (+0,84) klassiert sich auf Rang elf. Der junge Swiss-Ski-Mann Loic Meillard (+0,90) reiht sich auf Platz 14 an und ist in der Summe nur acht Hundertstelsekunden schneller und eine Position besser als Michael Matt vom Arlberg. Der DSV-Starter Linus Straßer (+1,09) hat den 16. Rang inne. Der Deutsche Sebastian Holzmann (20.; +1,37) kann indessen wohl sein Ticket für das Finale buchen. Nicht unter den besten 20 finden wir den Eidgenossen Ramon Zenhäusern (+1,61). Er muss noch zittern, um überhaupt im zweiten Durchgang noch dabei zu sein.

Hirschbühls Landsmann Schwarz sagt im Interview: „Bis zum Übergang war es wirklich gut. Dann hat es mich aber raus gespickt – das versuche ich, im zweiten Lauf besser zu machen.“

Matt beschreibt seinen ersten Lauf wie folgt: „Beim Besichtigen hat es viel aggressiver ausgeschaut. Da habe ich gedacht, es passt mit dem Ski von Val d’Isère. Es war dann aber anders und ich habe mir schwer getan, auf dem Außenski Gefühl aufzubauen“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Madonna di Campiglio

 

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